Austria hat Spitze im Visier

Vor Duellen mit Underdogs

Austria hat Spitze im Visier

Nach dem besten Saisonstart seit drei Jahren will Coach Stöger mehr.

 "Ich will nicht nur am Saisonende auf Platz eins stehen, sondern immer", tönt der Austria-Trainer. Gerade einmal zwei Tore trennt seine Truppe vom führenden Erzrivalen. Das könnte sich jedoch schon bald ändern. Denn die Auslosung spricht für die Violetten. Mit Wacker daheim sowie Wr. Neustadt und Mattersburg auswärts warten nun die vermeintlich leichten Aufgaben.

Stöger rechnet mit sechs bis sieben Punkten
Das sieht auch Peter Stöger so. Er sagt: "Tirol ist Letzter, Wr. Neustadt hat erst einmal gewonnen. Wenn wir oben dabei bleiben wollen, sollten wir also gewinnen." Schwieriger schätzt der Veilchen-Coach da schon die Partie in Mattersburg ein. "Sie haben sich in der Liga etabliert, sind momentan stabil und schwer zu spielen." Trotzdem: "Sechs bis sieben Punkte sollten es werden", rechnet Stöger vor.

Ob die dann für die Spitze reichen? "Sechs Punkte nicht, sieben vielleicht schon", so der violette Coach. Denn auch er weiß: Auf Leader Rapid warten zwar schwierigere, aber mit dem WAC auswärts sowie Mattersburg und der Admira daheim ebenfalls lösbare Aufgaben.

Die Austria steht nach fünf Runden also erstmals am Scheideweg. Kann sie im Gegensatz zur letzten Saison auch gegen die vermeintlich Kleinen gewinnen? Stöger: "Nun wird sich zeigen, wie weit wir schon sind." Einen Vorgeschmack könnte es am Samstag geben. Schon mit einem Remis gegen Wacker wäre die Austria Spitze, weil Rapid erst am Sonntag spielt. Aber Stöger will ja mehr.

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