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Brückner-Ablöse "nicht überraschend"

ÖFB-Teamkapitän Andi Ivanschitz reagiert gelassen auf den Abgang von Brückner, nimmt aber auch seine Mitspieler in die Pflicht.

Österreichs Fußball-Teamkapitän Andreas Ivanschitz hat sich von der Ablöse von Teamchef Karel Brückner am Dienstag "wenig überrascht" gezeigt. Der 25-jährige Burgenländer suchte die Schuld für die zuletzt schwachen Leistungen der Nationalmannschaft aber nicht beim Trainer allein. "Vielmehr müssen wir Spieler, um zukünftig erfolgreich sein zu können, wieder als echte Mannschaft auftreten", forderte Ivanschitz in einer vom ÖFB verbreiteten Stellungnahme.

Ivanschitz war am Montagabend von Teammanager Bernhard Neuhold von der Ablöse Brückners informiert worden. "Da die letzten Partien nicht zufriedenstellend gelaufen sind und auch die Ergebnisse ausgeblieben sind, kommt die Entwicklung keineswegs überraschend", erklärte der Mittelfeldspieler von Panathinaikos Athen. "Unser letztes Highlight ist leider viel zu lange her, doch war dies mit Sicherheit nicht die alleinige Schuld von Teamchef Brückner."

Das jüngste Highlight war ein 3:1-Sieg zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen Vizeweltmeister Frankreich. Seither haben die Österreicher in fünf Spielen aber nur ein Remis geholt - ein gleichsam blamables 1:1 auf den Färöern. Zuletzt hatte es im Test gegen Schweden in Graz ein 0:2 gesetzt. Ivanschitz hatte unmittelbar davor an einem Gespräch mit Brückner und dem damals bereits designierten ÖFB-Präsidenten Leo Windtner teilgenommen. Der 49-fache Internationale ist seit 2003 ÖFB-Kapitän.

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