Das plant der künftige Rapid-Boss

Sieben Projekte

Das plant der künftige Rapid-Boss

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Neuer Präsident will Rapid unter Top 50 von Europa führen.

Michael Krammer steht als Nachfolger von Rudolf Edlinger als Präsident von Fußball-Rekordmeister Rapid parat. Schon vor der Wahl auf der Ordentlichen Hauptversammlung am Montag in der Wiener Gasometer-Halle gaben die Hütteldorfer auf ihrer Homepage Einblick in die Zukunftspläne des früheren Orange-Chefs. Sieben konkrete Projekte sind das Herzstück der Krammer-Kandidatur.

Stadion-Neubau geplant
"Das Herzstück für die Schaffung einer erfolgreichen Zukunft des SK Rapid sollen sieben konkrete Projekte sein, die sich neben der angestrebten Ausgliederung des Profibetriebes in eine Aktiengesellschaft und dem Stadionneubau in Hütteldorf vor allem um neue Vertriebs- und Vermarktungsmodelle, einer Internationalisierung in allen Bereichen, der Gewinnung neuer Vereinsmitglieder und größtmögliche Transparenz sowie damit verbundenes Engagement und Einbindung von möglichst vielen Vereinsmitgliedern in das aktive Klubleben drehen", hieß es auf der Vereins-Website. Zudem solle Rapid im World Wide Web, bei mobilen Diensten und diversen Social-Media-Kanälen neue Maßstäbe über Fußball-Österreich hinaus setzen.

Finanzielle Sanierung
Aus sportlicher Sicht hat das Krammer-Team mit der permanenten Qualifikation für die Gruppenphase europäischer Bewerbe und das Erreichen eines nationalen Titels hohe Ziele. Eine langfristige Vision ist, den Verein in den Top-50 des Kontinents zu etablieren. Aus finanzieller Sicht wird ein Abbau des derzeit negativen Eigenkapitals genauso angestrebt wie ein Umsatz aus dem nationalen Geschäft, der ein ausgeglichenes Ergebnis auch ohne Europacup-Auftritte oder eines Transferplus ermöglicht.

Kuhn vor dem Aus
Die Ära von Rapids Langzeit-Manager Werner Kuhn könnte zu Ende gehen. Die Stellen auf der zukünftigen Vorstandsebene sollen nämlich neu ausgeschrieben werden. Am Freitagabend hatte das Rapid-Wahlkomitee entschieden, die Kandidatur Krammers zu unterstützen.

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