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FIFA setzt sich im Meldestreit durch

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Fußballprofis müssen nicht mehr ständig für Doping-Proben verfügbar sein.

FIFA-Chef Joseph Blatter hat im Machtkampf um die Melde-Regeln für Top-Profis mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vorerst eine brisante "Lex Fußball" durchgesetzt. Die Aufenthaltsorte der Spitzenspieler für eventuelle Doping-Proben dürfen nun in einer Testphase bis 2010 doch kollektiv für die gesamte Mannschaft gemeldet werden. Die von der FIFA, der UEFA und Profis heftig kritisierte individuelle Meldepflicht gilt nur noch in Sonderfällen.

Eigene Urlaubs-Regelung
Für besonderen Diskussionsstoff dürfte zudem die eigens für die FIFA modifizierte Urlaubs-Regelung sorgen. Unverdächtige Profis müssen demnach während ihrer Ferien in der Sommer- und Winterpause für Kontrollen nicht mehr jederzeit verfügbar sein. Diese Regelung wird wohl in anderen, stärker kontrollierten Sportarten für Unverständnis und Empörung sorgen.

In der Vorwoche war die 27-köpfige Datenschutzgruppe der Europäischen Kommission zu dem Entschluss gekommen, dass die "Whereabout"-Regel der WADA gegen die EU-Datenschutzbestimmungen verstößt. Da viele internationale Verbände ihren Sitz in Europa haben, dürfte das letzte Wort in Sachen Meldepflicht aber ohnehin noch nicht gesprochen sein.

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