0:4-Heimdebakel: Rapid-Bosse ratlos

Gegen die Admira

0:4-Heimdebakel: Rapid-Bosse ratlos

Rapid völlig von der Rolle, kassiert die höchste Heimniederlage seit über 8 Jahren.

Nur ein Schuss auf das Tor, nur 47 Prozent gewonnene Zweikämpfe und Glück, dass man nach 45 Minuten nicht höher als 0:2 hinten lag - Rapids erste Halbzeit glich einer Arbeitsverweigerung.

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Kein Wunder, dass beim Gang in die Kabine Pfiffe von den 13.000 Zuschauern im Happel-Stadion folgten. Sportdirektor Andreas Müller fand in der Pause klare Worte. "Wie wir agiert haben, war einfach hochnäsig. Mit so einer Arroganz brauchst du in keine Partie zu gehen", war der Deutsche sauer. Seine Ansage: "In Hälfte zwei will ich unser wahres Gesicht sehen."

Peinlich
Doch darauf wartete Müller vergeblich. Rapids Auftritt in Hälfte zwei war sogar noch schlechter. Die Wiener ließen sich von der Admira schwindlig spielen. Chancen? Keine. Die Südstädter stellten schnell auf 0:4. Bezeichnend: Weil Murg sich 20 Minuten vor Schluss verletzte, Coach Barisic aber bereits drei Mal gewechselt hatte, mussten die Wiener zu zehnt fertigspielen. Die höchste Heimpleite seit dem 1:5 gegen Sturm vor über acht Jahren war besiegelt. "Ein rabenschwarzer Tag. So haben wir mit dem Titel nichts zu tun", war Barisic sauer.