Wenig Aufwand

1:0 – Rapid schlafwandelt sich gegen Salzburg ins Meisterplayoff

Vor einem erneut leeren Block West konnte Neo-Coach Johannes Hoff Thorup seinen ersten echten Erfolg beim SK Rapid bejubeln. Dank einer vor allem couragierten Leistung und verschwenderischen Salzburgern ist der Sprung ins Meisterplayoff in Wien-Hütteldorf geglückt.

Der 1:0-Erfolg beförderte Rapid gar auf den fünften Platz, vorbei an Hartberg. Salzburg verlor damit die Tabellenführung und wird ein ordentliches Déjà-vu vom Cup-Aus gegen Altach bekommen. Bereits nach neun Minuten hatten die Gäste aus Salzburg drei gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen, doch die Unform vor dem gegnerischen Kasten ging nahtlos weiter.

Es dauerte bis zur 27. Minute, ehe sich die grün-weißen Hausherren dem Tor annäherten. Der erste Schuss aufs Tor führte auch gleich zum ersten Zappler im Netz. Ein Seidl-Freistoß vom Strafraumeck landete bei Ange Ahousso, der frei einköpfte. Doch die Hiobsbotschaft: Abseits, es blieb beim 0:0!

Während Salzburg weiter kläglich seine Chancen vernebelte, klingelte es auch beim (vermeintlich) zweiten Abschluss der Rapidler. An der Flanke von Nikolaus Wurmbrand und dem Abschluss von Janis Antiste war diesmal aber nichts auszusetzen – 1:0 (39.). In dieser Tonart ging es nach der Pause weiter. Die Bullen hatten den Ball und erspielten sich Chancen, brachten aber selbst Hochkaräter wie Redzic alleine vor Niklas Hedl nicht einmal auf das Tor (52.). Rapid hingegen konzentrierte sich aufs Verteidigen, ohne aber übermäßig viel Druck vom ehemaligen Tabellenführer zu spüren.

Das Meisterrennen ist für alle eröffnet

Und so plätscherte die Partie so vor sich hin, genau so wie es den Hütteldorfern beliebte. Auch hier waren die Parallelen zur Halbfinal-Pleite der Salzburger ganz eindeutig. Grün-weiße Nadelstiche gab es wenige, den wohl größten konnte Andreas Weimann in der 63. Minute nicht verwerten, weil er den Ball knapp verfehlte. Die Salzburger verschenkten den Ausgleich kurz vor Schluss wegen einer unnötigen Abseitsstellung nach Eckball.

++Das ganze Spiel Rapid gegen Salzburg zum Nachlesen im OE24-Liveticker!++

Es war eine Partie, wie sie Hoff Thorups Mannen wohl auch im oberen Playoff nicht allzu oft vorfinden werden. Doch das erste Minimalziel ist erreicht und war verdient, um alles andere wird sich ab jetzt gekümmert. Und die nächste RBS-Krise öffnet für alle anderen fünf Teams das Tor zum Meistertitel 2026 - und dazu zählt auch der SK Rapid.

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