Kelvin Yeboah

Auswärtserfolg beim LASK

3:1 - Sturm holt dritten Sieg in Serie

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Der SK Sturm Graz jubelt über einen 3:1-Auswärtssieg gegen den LASK. 

Sturm Graz hat den zuletzt begonnenen Lauf des LASK eingebremst. Die Steirer gewannen am Sonntag in der vierten Runde der Fußball-Bundesliga gegen die Linzer auswärts in Pasching mit 3:1 (0:0). In der zweiten Hälfte schlugen die Gäste mit einem Doppelpack von Manprit Sarkaria (83., 94.) und einem Tor von Kelvin Yeboah (66.) zu. Die Oberösterreicher scheiterten zweimal an der Stange, der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Peter Michorl (85.) war zu wenig.

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LASK-Coach Dominik Thalhammer begann mit derselben Elf wie zuletzt in der Conference-League-Quali gegen Vojvodina Novi Sad. Bei Sturm rückte Andreas Kuen in die Anfangsformation. Trotz hoher Temperaturen lieferten sich beide Teams ein intensives Duell mit vielen Zweikämpfen. Zumindest bei den Fans sorgte zwischenzeitlich die Feuerwehr für Abkühlung.

Sturm startet gut, LASK kämpft sich in die Partie

Sturm legte eine couragierte Anfangsphase hin. Ein Schuss von Andreas Kuen ging in der fünften Minute unangenehm auf das Tor, LASK-Tormann Alexander Schlager war dabei allerdings aufmerksam. Nur kurz darauf sorgte ein Kopfball von Gregory Wüthrich nach Freistoß von Jakob Jantscher für Gefahr, der Ball verfehlte das Ziel aber knapp (9.).

Nach einer ersten Drangperiode der Gäste verschafften sich die Linzer allmählich Kontrolle über das Spiel. Über einen Konterangriff fand der LASK die erste Torchance vor. Nach guter Vorarbeit von Mamoudou Karamoko scheiterte Thomas Goiginger and Goalie Jörg Siebenhandl. In der 20. Minute stand Aluminium einem Torerfolg der "Athletiker" im Weg: Michorl visierte bei einem Freistoß das kurze Eck an, ohne Umwege ging der Ball an die Stange. Rene Renner schoss nach etwas mehr als einer halben Stunde Spielzeit daneben (32.). Kurz vor der Pause verlängerte Petar Filipovic einen Eckball, setzte den Kopfball allerdings etwas zu hoch an (45.).

Hitzige zweite Hälfte

LASK-Verteidiger Yannis Letard musste in der 33. Minute verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Dario Maresic in die Partie. Nach dem Seitenwechsel wurde die schon zuvor intensiv geführte Partie noch hitziger. Zunächst ging ein unbedrängter Abschluss von Florian Flecker nach einem Corner knapp links daneben (50.). Dann schlug der Ball ein erstes Mal im Tor ein - allerdings nur zur vermeintlichen Grazer Führung. Denn einem Kopfball von David Affengruber nach Jantscher-Freistoß ging eine richtig erkannte Abseitsstellung voran (53.).

Ein weiterer Aluminiumtreffer verhinderte eine Linzer Führung nur knapp. Husein Balic wurde dabei von Lukas Grgic in die Tiefe bedient und legte auf Flecker ab. Letzterer schoss an die Innenstange und von dort prallte der Ball direkt zurück (58.). Der Treffer gelang dann auf der Gegenseite: Nach Vorarbeit von Jon Gorenc Stankovic behauptete Yeboah den Ball in der Spitze und schoss zum 1:0 ein (66.).

In der Schlussphase wurde die Partie noch einmal reich an Geschehnissen. Der eingewechselte Sarkaria sorgte zunächst nach Assist von Ivan Ljubic für die Zwei-Tore-Führung (83.), nur zwei Minuten später stellten die Gastgeber den alten Abstand aber wieder her. Ein Aufsitzer-Tor von Michorl aus rund 18 Metern Entfernung sorgte in den finalen Minuten zwar noch einmal für Spannung, reichte dem LASK aber nicht mehr zum Punktegewinn. Für den Schlusspunkt sorgte Sarkaria in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem souverän zu Ende gespielten Konter.

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