Bundesliga: Letzter Sonntag mit Fans?

Lockdown Bringt Finanzchaos

Bundesliga: Letzter Sonntag mit Fans?

Das sagt Liga-Boss Christian Ebenbauer zum Fan-Lockdown in unseren Stadien.

Steigen am Sonntag die letzten Bundesliga-Spiele vor Fans in diesem Jahr? Damit rechnet jedenfalls Liga-Boss Christian Ebenbauer: "Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr keine Zuschauer mehr in den Stadien begrüßen dürfen", sagte er und verwies darauf, dass es bei einem vorzeitigen Lockdown für die Klubs administrativ praktisch unmöglich sei, alle Auflagen zu erfüllen, um kurzfristig Fans in die Arenen zu bringen. Vorerst gilt das Zuschauer-Verbot für maximal 20 Tage, also bis zum 13. Dezember. Nach zehn Tagen soll die Situation aber neu evaluiert werden.

»Hoffen, dass sich die Lage rasch bessert«

Obwohl Ebenbauer die Situation als "bedauerlich" beschreibt, kann er die Entscheidung der Regierung aufgrund "der aktuellen Zahlen" nachvollziehen: "Die Bundesliga trägt im Sinne ihrer gesellschaftlichen Vorbildfunktion diese Maßnahmen seit Pandemiebeginn voll mit und wir hoffen, dass sich die gesundheitliche Lage im Land möglichst rasch bessert." Die Vereine müssen aufgrund leerer Ränge mit erheblichen Finanzeinbußen rechnen. Die Liga hat aber schon Kontakt zur Regierung aufgenommen und hofft auf Unterstützung.

Erste Gespräche mit der Regierung positiv

"Spiele ohne Zuschauer und somit ohne Einnahmen stellen die Klubs wieder vor finanzielle Herausforderungen. In ersten Gesprächen mit den Ministerien und auch in den Pressekonferenzen wurden aber bereits notwendige Unterstützungen angekündigt", sagt Ebenbauer. Ob der Sportligen-Fonds wieder in Kraft tritt oder die Unterstützung in einer anderen Form kommt, ist offen.

Während die Bundesliga zumindest ihren Spielbetrieb fortsetzen kann, müssen alle Amateur-Sportler eine Zwangspause einlegen.