Miroslav Klose

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Klose setzt für zweiten Saisonsieg auf Sicherheit

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Tabellenschlusslicht Altach trifft im Kellerduell auf Austria Klagenfurt. Die Klose-Elf kann mit einem Sieg die rote Laterne wieder abgeben.

Der SCR Altach ist in seinen ersten zwei Bundesliga-Duellen gegen Austria Klagenfurt ohne Punkt und sogar Tor geblieben. Im dritten Anlauf soll am Samstag (17 Uhr im Sport24-Liveticker) mit Heimvorteil der erste Sieg und damit der nächste Schritt in die richtige Richtung gelingen. "Wenn man die Punkteausbeute sieht, wären das drei Punkte", stellte Trainer Miroslav Klose am Freitag klar. Die Kärntner sind im schwierigen zweiten Jahr in der Fußball-Bundesliga angekommen.

Altach hat erst einen Sieg auf die Habenseite gebracht. Das Auswärts-0:0 gegen die WSG Tirol am vergangenen Wochenende unterbrach eine Serie von fünf Niederlagen (inklusive Cup-Aus gegen die Admira). "Der kleine Schritt war, dass wir es geschafft haben, zu Null zu spielen. Jetzt hoffen wir, dass wir den nächsten Schritt und den größeren Schritt machen", sagte Klose.

Der Fokus auf die Defensive - verbunden mit einer Umstellung auf Fünferkette - widerspreche eigentlich seiner Philosophie, meinte der Deutsche. "Ich würde gerne offensiver spielen. Aber das was ich aus der Mannschaft rausgehört habe, ist, dass sich die Mannschaft sicherer fühlt, wenn wir eine Spur defensiver spielen." Der Ausfall von Dominik Reiter wegen eines Kreuzbandrisses sei eine Chance für andere. "Ich spreche immer von Konkurrenzkampf." Den müssten seine Spieler jetzt annehmen.

Pacult rüttelt seine Stars wach

Für die Austria gab es zuletzt mit dem 0:2 gegen Sturm Graz die vierte Saisonniederlage. Nach dem viel umjubelten 4:3-Erfolg im Kärntner Derby erkannte Trainer Peter Pacult eine passive, zögerliche Vorstellung seiner Mannschaft. Auch körperlich seien die Waidmannsdorfer nicht auf der Höhe gewesen. "Graz war Donnerstag in der Europa League im Einsatz und wir hatten genug Pause, hätten viel frischer sein müssen", sagte der Wiener. Unter der Woche galt es, die Fehler schonungslos anzusprechen und die Gründe aufzuzeigen, "weshalb wir nicht an das anknüpfen konnten, was uns in den Spielen davor stark gemacht und Punkte gebracht hat".

Fehlende Aggressivität soll im "Ländle" kein Thema sein. "Ganz klar, wir müssen die Zweikämpfe energischer annehmen, im Mittelfeld die zweite Bälle gewinnen und unsere Chancen eiskalt nutzen, wenn sie sich bieten", meinte Linksfuß Florian Jaritz, der nach überstandenem Bänderriss seine Rückkehr anstrebt. "Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Möglichkeit, dort anzuschreiben."
 

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