Nullnummer zwischen Ried und Altach

Bundesliga - Quali-Gruppe

Nullnummer zwischen Ried und Altach

Ried und Altach trennten sich am Samstag im Verfolger-Duell 0:0.

Schon vor dem Anpfiff war klar: Das Duell zwischen Ried und Altach war eines mit vorentscheidendem Charakter. Beide Teams pirschten sich zuletzt an die Spitze der Qualigruppe heran. Nach dem 0:0  fehlen den Oberösterreichern nun fünf-, den Vorarlbergern sechs Punkte.

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Den  besseren Start erwischten die Gäste aus Altach. Obasi prüfte gleich einmal Goalie Sahin-Radlinger mit einem gefährlichen Kopfball (4.). Wenige Minuten später rettete Sahin-Radlinger gegen Fischer (9.).

Obasi nach starkem Start verletzt raus

Bitter: Ohn Fremdeinwirkung verletzte sich Obasi dann am Bein – Verdacht auf eine Verletzung der Achillessehne. In der 16. Minute musste der bis dahin stark spielende Altacher vom Platz. Am Spiel änderte sich im Anschluss dennoch nichts. Erneut war es nur Sahin-Radlinger zu verdanken, dass die Rieder ohne Gegentor blieben. Diesmal scheiterte Maderner am überragenden Schlussmann (39.).

Ried brachte zur Halbzeit Canadi statt Gschweidl und agierte im Anschluss gefestigter. Eigene Torchancen blieben aber weiter Mangelware. Ein Kopfball von Reifeltshammer war zu ungenau (53.), Schüsse aus der Distanz (56./Canadi, 67./Nutz) fielen viel zu ungenau aus.

Elfer-Alarm! Fehlentscheidung zurückgenommen

Weil Canadi nach einem schönen Doppelpass mit Grüll den Kasten der Altacher nur knapp verpasste (77.) und Schiedsrichter Altmann einen Elfmeterpfiff nach einer Foul-Fehlentscheidung im Rieder Strafraum zurücknahm (82.), blieb es am Ende beim torlosen Remis. Ried konnte im dritten Spiel unter Coach Heraf erstmals nicht gewinnen.