Barcelona-Abenteuer vorbei

Rapids Demir "kehrt Heim" und verlängert

Die Leihe von Rapid-Juwel Yusuf Demir an den FC Barcelona ist nun offiziell zu Ende. Der Youngster kehrt nach Hütteldorf zurück.

Das Rätselraten um die Zukunft von Yusuf Demir ist beendet. Wie Fußball-Bundesligist Rapid am Donnerstag mitteilte, wird der 18-jährige nach einem Jahr beim FC Barcelona zu seinem Stammverein nach Hütteldorf zurückkehren. Der Leihvertrag mit den Katalanen wurde beendet, zugleich verlängerte Rapid den Kontrakt mit dem Offensivmann bis Ende der Saison 2023/24.

 

 

"Es waren extrem intensive Gespräche mit und zwischen vielen Beteiligten, aber nun freue ich mich enorm, dass wir zu einer sehr guten Lösung für alle gekommen sind", ließ Rapids Sportdirektor Zoran Barisic wissen. Demir werde bei den Tests am (heutigen) Donnerstag gegen Lafnitz und Vorwärts Steyr noch fehlen, solle aber bereits beim am Samstag beginnenden Trainingslager in der Türkei zur Mannschaft stoßen.

Auch Ferdinand Feldhofer zeigte sich erfreut über seinen Neuzugang: "Es ist sehr schön, dass wir mit Yusuf Demir einen hochtalentierten Spieler in unsere Reihen bekommen, der bereits Länderspiele absolviert hat und in der Champions League Erfahrung sammeln konnte", sagte der Coach. "Da er bereits acht Jahre bei Rapid war, wird die Eingewöhnungszeit sehr kurz sein, und wenn er sein Potenzial ausschöpfen kann, wird er eine riesige Verstärkung für uns sein."

Demir: "Vorfreude ist sehr groß"

Demir selbst, der in der Herbstsaison für den FC Barcelona neun Pflichtspiele (sechs Liga, drei Champions League) bestritten hat, sagt zu seiner Rückkehr: „Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Aufgaben und das Wiedersehen mit meinen alten Teamkollegen. Die Vorfreude ist sehr groß, jetzt bin ich wieder daheim bei meinem Klub“, so der vierfache ÖFB-Internationale.

Barcelona hatte den vierfachen ÖFB-Teamspieler laut spanischen Medienberichten der vergangenen Tage bereits abgemeldet, um mit Blick auf das Financial Fairplay der spanischen Liga Gehaltskosten einzusparen. Der Club musste sparen, um Neo-Stürmer Ferran Torres anmelden zu können.