Rückschlag für Rapid-Kapitän
Schock: Ljubicic droht lange Zwangspause
Im Duell um die Tabellenspitze erkämpfte Rapid gegen Salzburg noch in der Schlussphase einen Punkt. Die Freude darüber ist allerdings getrübt. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit ist es passiert: Rapids Ljubicic ging zu Boden, wurde von Junuzovic böse am Knöchel erwischt. Für den 23- Jährigen ging's nicht weiter, er wurde mit der Trage abtransportiert. Junuzovic kontaktierte Ljubicic nach Abpfiff telefonisch und entschuldigte sich. Der Rapidler absolvierte noch gestern ein MRT. Die Diagnose: Bänderverletzung im Sprunggelenk
Wie lange der Rapid-Kapitän tatsächlich ausfällt ist noch unklar. "Es ist ein herber Verlust, weil er ein wichtiger Spieler ist", so Kühbauer. Junuzovic unterstellte er bei der Aktion "null Absicht". Das unterstrich auch der Salzburger selbst: "Es war leider sehr unglücklich."
Junuzovic ist übrigens einer der wenigen Salzburger, der dieser Tage nicht zu einem Nationalteam reist. "Wir sind in den letzten Wochen physisch und mental gefordert worden. Die Pause ist gut, damit wir einmal runterkommen", sagte der 33-Jährige. Das konnte auch Wöber nur unterstreichen. "Bei diesem Spielplan laufen mittlerweile, glaube ich, alle am Limit." Für den 22-jährigen gibt es aber keine Pause, kämpft er doch mit der ÖFB-U21 in den Duellen mit der Türkei und Andorra noch um die EM-Chance.
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