Austria schmeißt Derby-Randalierer raus

fussball-national

Austria schmeißt Derby-Randalierer raus

Artikel teilen

Nach den Vorfällen beim Derby sprechen die Veilchen weitere Stadionverbote aus.

Es war der Tiefpunkt im 311. Wiener Derby zwischen Rapid und Austria im Ernst Happel Stadion. Knapp vor der Pause wurden aus dem Fan-Sektor der Veilchen Leuchtraketen in Richtung des neutralen Sektors geschossen. Die Rapid-Fans ließen sich das nicht bieten, die Polizei konnte die Auseinandersetzungem zwischen den rivaliserenden Fan-Gruppen nur mit Mühe unter Kontrolle bringen.

Die traurige Bilanz: Laut Angaben der Polizei sind rund zehn Personen verletzt und zwei Personen festgenommen worden.

Stadionverbote für Krawall-Macher
Die Austria hat am Montag ein hartes Durchgreifen gegen die Derby-Randalierer angekündigt. "Bereits jetzt konnten wir durch Sichtung von Fotomaterial zwei Personen eindeutig identifizieren, die mit Haus- und Stadionverbot belegt werden", so die Wiener in einer Presseaussendung. Bereits vor dem Derby ging die Austria mit der eigenen Fan-Szene auf Konfrontation und sprach nach diversen Vorfällen 60 Haus- und 20 Stadionverbote aus.

Nach Informationen der Austria sollen auch ausländische Gruppierungen, mit denen es Fanfreundschaften gibt, im Stadion gewesen sein. Zusätzlich dürften neben dem Austria-Fans offenbar gewaltbereite Fans (aus Ungarn) die Stimmung angeheizt haben. Die genauen Ermittlungen dazu sind aber noch im Laufen, zudem wird untersucht, ob die Sicherheitsvorkehrungen durch Polizei und Ordnerdienste ausreichend war und die Ausschreitungen verhindert werden hätten können.

Wiener Derby: Randale auf der Tribüne

OE24 Logo