Mega-Skandal um Austria Wien
Ganzes Team fuhr mit Bus ins Bordell
Paul Scharner (33) sorgt nach seinem Rücktritt für einen Sex-Skandal.
Der Ex-Profi war schon immer ein Exzentriker, sorgte außerhalb des Spielfelds für Schlagzeilen. Er verweigerte 2003 bei der Austria seine Einwechslung, es kam zum Zerwürfnis mit dem damaligen Trainer Jogi Löw. Er flog unter Josef Hickersberger aus dem Nationalteam, weil er die Strukturen im ÖFB als unprofessionell bezeichnet hatte. Im August 2012 wurde er nach Differenzen mit Marcel Koller vom ÖFB sogar lebenslang gesperrt. Doch sein gestriger Auftritt bei der Ö3-Radiosendung Frühstück bei mir toppte alles. Scharner griff ein Tabuthema im Fußball auf. Er sprach offen über die schlüpfrigen Abenteuer unserer Kicker in der dritten Halbzeit.
Scharner prangert die Untreue der Profis an
Konkret: Er erzählte von einem Bordellbesuch der gesamten Austria-Mannschaft nach dem Titelgewinn 2003. O-Ton Scharner: „Da feier’ ich meinen bisher größten Erfolg, werde Meister und dann fährt man mit dem Bus in den Puff.“
Scharner prangert auch die Untreue der Profis an. „Viele glauben, solche Feiern gehören einfach dazu, weil man viel Geld hat und sich alles leisten kann. Man glaubt, man ist ein Halbgott. Aber man sollte sich bei den langen Trennungen bewusst sein, was man aufs Spiel setzt.“
Scharner findet, dass viele Kicker den Boden unter den Füßen verlieren. „Die meisten kommen aus normalen Verhältnissen, plötzlich haben sie ein paar 100.000 Euro auf dem Konto und denken, man ist wer.“
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