David Alaba: "Zuschauen ist schrecklich"

Comeback im Jänner

David Alaba: "Zuschauen ist schrecklich"

Alaba hat nach seiner Knie-OP die Krücken weggeworfen, schuftet fürs Comeback.

"Dem Knie geht es gut", sagt David Alaba. "Ich mache zwei Einheiten pro Tag." Nach seiner Innenbandverletzung muss jetzt der Muskel wieder aufgebaut werden. Anfang Jänner möchte unser Teamstar im Vorbereitungscamp der Bayern in Katar wieder ins Training einsteigen und im Frühjahr voll angreifen.

Alaba fühlt sich in München pudelwohl. "Ich bin hier in besten Händen, die Stimmung ist sehr gut", so David im Sky-Interview. Er ist voller Tatendrang, möchte am liebsten sofort wieder spielen. "Jetzt weiß ich wieder, wie viel Spaß mir Fußball macht. Das Zuschauen ist schrecklich."

David übernimmt auch in München Verantwortung
Alaba ist unsere große Hoffnung fürs Nationalteam. Hier ist er der absolute Chef. "Ich bin ein Spieler, der aber auch bei den Bayern Verantwortung übernimmt. Das versuche ich, über mein Spiel zu tun. Ich kann schon auch laut werden. Aber nur auf dem Feld, um meinen Mitspielern zu helfen."

Starcoach Guardiola setzt voll auf Alaba
David ist der Allround-Spieler der Bayern, der Liebling von Trainer Pep Guardiola. "Ich habe heuer schon Spiele bestritten, wo ich in 90 Minuten vier verschiedene Positionen gespielt habe. Für mich und meine Entwicklung ist es aber sehr gut, wenn ich lernen kann, auf unterschiedlichen Positionen zu spielen. Es schadet mir sicher nicht, weiß Alaba. "Ich will mich immer im Dienste der Mannschaft stellen."

Nachsatz: "Ich habe meinen Stil gefunden und versuche, immer ich selbst zu sein."