RB Leipzig ließ Hoffenheim im direkten Duell um die Champions-League-Plätze mit 5:0 keine Chance! Schon in WM-Form: Die ÖFB-Legionäre Xaver Schlager, Nici Seiwald und vor allem Christoph Baumgartner, der mit seinem Doppelpack zum Matchwinner wurde.
RB Leipzig hat sich auch dank Christoph Baumgartner auf Rang drei in der deutschen Fußball-Bundesliga vorgeschossen. Die Gastgeber fertigten den zuvor Dritten Hoffenheim vor eigenem Publikum mit 5:0 ab, wobei dem ÖFB-Teamspieler ein Doppelpack (21., 30.) gelang. Damit hält der Niederösterreicher bei 16 Pflichtspieltoren in dieser Saison. Die punktgleiche Truppe von Trainer Christian Ilzer ist nach der Schlappe aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nur noch Fünfter.
Baumgartner köpfelte innerhalb weniger Minuten zuerst nach einer mustergültigen Flanke wuchtig ein. Neun Minuten später sorgte er für den Treffer des Abends, nahm sich den Ball mit der Brust herunter und traf dann volley ins Eck. Mit zwölf Saisontoren ist der 26-Jährige die Nummer vier der Liga-Schützenliste. "Ab dem 1:0 war es ein geiles Spiel. Wir genießen es sehr, das Spiel gewonnen zu haben, auch auf die Art und Weise und sind natürlich sehr glücklich", sagte Baumgartner im Sky-Interview.
"Tore schießen ist wunderschön"
Es war sein dritter Doppelpack in den jüngsten sieben Spielen. "Tore schießen ist wunderschön", betonte der Doppel-Torschütze. Ähnlich stark war der ebenfalls zweimal erfolgreiche Brajan Gruda (17., 44.), der auch noch Baumgartners zweiten Treffer mit einer Flanke einleitete. Tor Nummer fünf ging auf das Konto von Benjamin Henrichs (78.). Zufrieden sein konnte auch Nicolas Seiwald, der die Tore Nummer eins und vier entscheidend miteinleitete. Mit Xaver Schlager stand ein dritter ÖFB-Teamspieler in der Startelf, er wurde in der 66. Minute ausgetauscht.
Leipzig gelang eine starke Reaktion nach dem schmerzhaften 0:1 in Stuttgart, zudem gelang die Revanche für die 1:3-Niederlage im ersten Saisonduell. Für Ilzers Mannschaft zeigt die Tendenz nach unten, von den jüngsten fünf Ligaspielen konnte nur jenes gegen Schlusslicht Heidenheim gewonnen werden. Alexander Prass spielte bei den Verlierern über die gesamte Distanz. "Wir haben katastrophal verteidigt. Es war eine brutal bittere Lektion", ärgerte sich Ilzer.