Alaba-Poker: Bayern nennt die 'Obergrenze'

"Keine Verrücktheiten"

Alaba-Poker: Bayern nennt die 'Obergrenze'

Der FC Bayern stellt klar: Alaba darf nicht mehr als Lewandowski oder Neuer verdienen.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat die Position des FC Bayern München im Vertragspoker um David Alaba bekräftigt. Es gebe in Robert Lewandowski und Manuel Neuer eine "sportliche und finanzielle Obergrenze", sagte der 43-Jährige dem "Kicker" (Donnerstag). Er denke nicht, dass Alaba selbst glaube, über den beiden Kollegen zu stehen. Beide Top-Stars sollen im Jahr rund 20 Millionen Euro verdienen. 
 

"Keine Verrücktheiten"

Sein Berater Pini Zahavi dagegen denke in anderen Dimensionen. "Das kann er, aber da werden wir ihm nicht folgen. Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Clubs kennt, werden wir nicht machen", sagte Salihamidzic.
 
Der österreichische Nationalspieler hat beim Champions-League-Sieger noch einen Vertrag bis zum kommenden Sommer. Seit Monaten verhandeln der FC Bayern und Alaba über eine Verlängerung. Zuletzt war der Ton deutlich rauer geworden, als Ehrenpräsident Uli Hoeneß Alabas Berater einen "geldgierigen Piranha" genannt hatte. Alaba ist in der vergangenen Saison zum Abwehrchef des Rekordmeisters aufgestiegen.