Aubameyang: Vom Versager zum Helden

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Aubameyang: Vom Versager zum Helden

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Gabuner im Rückspiel gegen Benfica dreimal erfolgreich.

Im Hinspiel vor drei Wochen vergab er selbst vom Elfmeterpunkt, doch im Rückspiel schlug er gleich dreimal eiskalt zu. Pierre-Emerick Aubameyang machte mit einer Gala seinen schwarzen Abend von Lissabon vergessen. Beim 4:0 von Borussia Dortmund im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Benfica betrieb der angeblich von Großclubs gejagte Gabuner wieder Werbung in eigener Sache.

Lächelnd kommentierte BVB-Trainer Thomas Tuchel den Auftritt seines nach dem Hinspiel in Portugal medial kritisierten Torjägers: "Nachdem in Lissabon sein Zwillingsbruder gespielt hat, war ich froh, dass es heute wieder der echte Auba war." Schon in den vergangenen beiden Bundesligaspielen hatte Aubameyang jeweils zwei Tore erzielt. In sieben Spielen der laufenden Königsklasse hat er jetzt schon siebenmal getroffen.

Nach drei überzeugenden Siegen in der Bundesliga über Wolfsburg, Freiburg und Leverkusen mit insgesamt zwölf Toren setzte der BVB auch gegen Lissabon seinen positiven Trend fort. Damit scheint das zuvor oft wechselhafte Tuchel-Team auf gutem Weg zu mehr Stabilität. "Wir hatten im Sommer einen großen Umbruch. Nun greift ein Rädchen ins andere", sagte Mittelfeldspieler Julian Weigl.

Seit 2014 zog Dortmund erstmals wieder ins Viertelfinale der Königsklasse ein. "Es war wichtig, dass wir früh getroffen haben", sagte Aubameyang, der bereits in der 4. Minute den Rückstand aus dem Hinspiel ausgebügelt hatte. Als der Angreifer sich auf den Heimweg machte, trug er den Spielball unterm Arm. "Wenn ich drei Tore schieße, nehme ich den Ball immer mit und schenke ihn meinen Kindern", verriet er. "Die anderen Bälle liegen auch schon im Kinderzimmer."

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