Bernardo: Zu schwache Konkurrenz

Deshalb wechselte Brasilianer zu Leipzig

Bernardo: Zu schwache Konkurrenz

Bernardo erklärt seinen Wechsel von Salzburg zu Leipzig.

Bernardo wechselte diesen Sommer direkt nach dem bitteren Salzburg-Out in der Champions League-Quali zu RB Leipzig. Ein Schritt der für die einen verständlich, für die anderen überhastet wirkte. Der fahle Beigeschmack, dass Salzburg zum Selbstbedienungsladen von Leipzig verkommt, bekommt den Fans gar nicht gut. Neben den Protesten der Bullen-Fans gab es auch laute Kritik vom Neo-Augsburger Martin Hinteregger.

Kurzes Salzburg-Gastspiel
Gerade einmal drei Monate spielte Bernardo für die Salzburger Bullen. Es hatte fast den Anschein als wäre nach dem CL-Aus der Fokus von Red Bull mal einfach nordwärts gewandert. Hat Ralf Rangnick die Macht über beide Vereine? Nein, wies der Leipziger Sportdirektor derartige Vorwürfe von sich. Bernardo wollte einfach unbedingt wechseln. Der 21-jährige dazu: "Sie haben mich nicht gezwungen, machen sie mit keinem. Das habe ich alleine entschieden."

Der Grund für den Wechsel war für den Brasilianer einfach: "Das Niveau ist höher. Salzburg ist in Österreich das beste Team. Du spielst gegen keine Besseren, da kannst du dich nicht entwickeln." Für seine Entwicklung sei Leipzig hingegen der beste Ort. "In zwei, drei Jahren wird Leipzig ein sehr großer Klub in Deutschland sein."