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Erste Gespräche: ER ist Bayerns Favorit

Wer folgt Ancelotti auf der FCB-Bank? Es gibt offenbar einen Favoriten.

Carlo Ancelotti ist beim FC Bayern schon wieder Geschichte. Er hat den Machtkampf gegen seine Stars verloren: Mats Hummels, Jerome Boateng, Thomas Müller, Franck Ribéry sowie Arjen Robben sollen dem Italiener allesamt den Rücken gekehrt haben. Für Präsident Uli Hoeneß sei der Rauswurf deshalb "alternativlos" gewesen.

So früh in einer Saison wurde in München noch kein Trainer gefeuert. Nun suchen die Verantwortlichen einen neuen starken Mann. Bis Mitte Oktober wird er feststehen. Drei Varianten erscheinen möglich. Wir stellen Sie ihnen vor:

Variante 1: Thomas Tuchel. Er war bis Sommer bei Erzfeind Dortmund, musste aber trotz Pokal-Triumph gehen. Gilt als taktisch brillant, aber menschlich schwierig. Laut Bild gab es bereits erste Gespräche mit dem 44-Jährigen, der in München lebt und am Freitag aus den USA zurückreiste.

Interessant: Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge holt Infos ein - bei Ex-Betreuer Pep Guardiola, bei BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sowie bei Ex-Tuchel-Schützling Hummels, der kein großer Fan sein soll. Er ist Plan A.

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Tuchel Arnautovic
× Tuchel Arnautovic

Variante 2: Julian Nagelsmann. Der Hoffenheim-Erfolgsmacher gilt als großes Talent und sprach zuletzt offen über seinen Bayern-Traum. "Ich bin sehr glücklich in meinem Leben. Der FC Bayern würde mich ein Stück glücklicher machen. Aber es ist nicht so, dass mein Lebensglück total davon abhängt", sagte er zu Eurosport. Sein Vertrag bei der TSG läuft noch bis 2021. Mit 30 ist er zudem noch blutjung.

Variante 3:
Jürgen Klopp, Willy Sagnol oder Mehmet Scholl. Ersterer wird bei Bayern immer wieder gehandelt. Hoeneß ist ein Fan von ihm. Problem: Er ist bis 2022 beim FC Liverpool. Unwahrscheinlich scheint auch Sagnol als Dauerlösung. Von der Bild wurde zuletzt auch ein Tandem aus Scholl und dem langjähren Bayern-Coach Hermann Gerland ins Spiel gebracht. Mehr als ein Notfall-Plan dürfte das aber nicht sein.