Rose

Medienbericht

Hammer: Wird Rose der Stöger-Nachfolger?

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Bullen-Coach soll ganz oben auf der Wunschliste des Krisen-Klubs stehen.

"Peter Stöger bereitet die Mannschaft auf das Spiel auf Schalke vor, wird am Samstag auf der Bank sitzen", teilten die Verantwortlichen des 1. FC Köln nach dem 0:2 gegen Hertha BSC mit. Eine Job-Garantie für ein Match. Die Bild spricht von einem "falschen Spiel" mit dem einstigen Erfolgstrainer. Der aber möchte sich trotzdem nicht aus der Verantwortung stehlen.

Stöger greift lieber durch: Er verschärfte den Ton gegenüber der Mannschaft, sagte, er hätte sie ab sofort unter Beobachtung, nachdem einige Profis gegen das Party-Verbot verstoßen haben sollen. Am Dienstag degradierte er dann Fitness-Trainer Benjamin Kugel. "Es hat mit Loyalität zu tun", ließ er ausrichten.

Die Loyalität des Bundesliga-Letzten (2 Punkte in 13 Partien) ihm gegenüber scheint enden wollend: Laut Reviersport bastelt Köln hinter den Kulissen an einer Nachfolge-Lösung. Man rechnet offenbar nicht damit, dass Stögers Team auf Schalke reüssiert. Das Blatt bringt ein Gerücht in den Umlauf, das in Österreich hohe Wellen schlägt.

"Für uns absolut kein Thema"

Marco Rose, seit dem Sommer Trainer bei Red Bull Salzburg, soll demzufolge Favorit auf den Job sein. "Das Gerücht hören wir zum ersten Mal. Für uns ist das absolut kein Thema", erteilt Sportdirektor Christoph Freund bei Sport1 den Kölnern eine Absage. Rose hat noch Vertrag bis 2019 - ohne Ausstiegsklausel.

Der 41-jährige Deutsche arbeitete in der Vergangenheit in Mainz mit Jürgen Klopp und Thomas Tuchel zusammen. Über Lok Leipzig landete er 2013 im Bullen-Nachwuchs, trainierte die U16, U18 und gewann 2017 die Youth League. Es folgte die Beförderung zum Coach der ersten Mannschaft.

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