Köln legt Protest gegen Video-Tor ein

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Köln legt Protest gegen Video-Tor ein

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Chaos in der Bundesliga: Stögers Köln wettert gegen einen Regelverstoß

Borussia Dortmund hat in Deutschen Fußball-Bundesliga zum Abschluss der vierten Runde mit einem 5:0-Heimsieg gegen Schlusslicht Köln die Führung übernommen. Nach dem dritten Saisonerfolg liegt Dortmund vor dem punktegleichen Aufsteiger Hannover und je einen Zähler vor Meister Bayern und Schalke an der Spitze. Die Kölner von Trainer Peter Stöger zieren ohne Punkt das Tabellenende.

Maximilian Philipp (2., 69.) und Pierre-Emerick Aubameyang (59./Handelfmeter, 60.) mit je zwei Toren und Sokratis (45.+2) sorgten für den Kantersieg der Borussia. Der zweite Treffer von Sokratis und der Elfmeter von Aubameyang wurden erst nach Videobeweis gegeben. Dortmund hält bei einem Torverhältnis von 10:0 und ist nun schon 40 Bundesligaheimspiele in Serie ungeschlagen.

Köln legt Protest ein
Kurz nach dem Abpfiff kündigte FC-Köln-Geschäftsführer Jörg Schmadtke einen Protest gegen die Wertung des Spiels an, weil es vor dem wohl vorentscheidenden 0:2 durch Sokratis, das erst nach Videobeweis gegeben worden war, einen Regelverstoß gegeben haben soll. "Eine krasse Fehlentscheidung. Das Protokoll wurde nicht befolgt", wetterte Schmadtke. Der Video-Assistent hätte nicht eingreifen dürfen.

Auch Trainer Peter Stöger war nach dem Schlusspfiff sofort auf Schiedsrichter Patrick Ittrich zugestürmt. "Man macht es sich mit dem Video-Schiedsrichter, den ich grundsätzlich befürworte, nicht einfacher. Ob diese Entscheidung richtig ist, weiß man in diesen Zeiten nicht so genau", sagte der Coach.
 

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