Wegen Mega-Krise

Schalke will 'Salary Cap' einführen

Laut Bericht der 'Süddeutschen Zeitung' - Club verweist auf Mediengespräch am Mittwoch.

Sportlich auf Talfahrt, finanziell unter Druck - in Zeiten der Not geht der FC Schalke offenbar neue Wege. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Montag) führt der Tabellen-Zwölfte als erster deutscher Fußball-Bundesliga-Club eine Gehaltsobergrenze für Profis ein. Demnach soll kein neuer Spielervertrag 2,5 Millionen Euro Jahresgehalt überschreiten.

Viele Beobachter werten den mutigen Schritt als Demutsgeste, andere als ökonomische Notwendigkeit und manche als Kapitulation im Kampf um sportliche Konkurrenzfähigkeit. Der Verein wollte sich am Montag nicht dazu äußern und verwies auf ein Mediengespräch am Mittwoch.

Schalke will 'Salary Cap' einführen
© GEPA

Die Pläne der Schalker dürften die in der Coronakrise aufgelebte Diskussion über eine Gehaltsobergrenze verstärken. Angesichts der hohen Einnahmeverluste der Vereine waren Forderungen nach massiven Veränderungen im finanziell überbordenden System Profi-Fußball laut geworden. Schalke hatte jedoch schon vor der Corona-Krise für das Geschäftsjahr 2019 Verbindlichkeiten in Höhe von 197 Millionen Euro vermeldet.

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