Toter Ex-Fußball-Profi lebt doch

Deutsche Bundesliga

Toter Ex-Fußball-Profi lebt doch

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2016 starb er angeblich bei einem Unfall. Jetzt ist er wieder da.

Am 9. Jänner kam die Schocknachricht: Der junge, talentierte Fußball-Profi von Schalke, Hiannick Kamba, soll bei einem Autounfall im Kongo ums Leben gekommen sein. Doch nun berichtet "Bild", dass Manuel Neuers Ex-Kollege zurück ist im Ruhrgebiet. Die Staatsanwaltschaft Essen ermittelt inzwischen im Fall Kamba. Allerdings gegen die Ex-Frau des ehemaligen Schalkers. Der Verdacht auf Versicherungsbetrug steht im Raum.  
 
Die Ehefrau will überhaupt erst nach der Todesnachricht von der Versicherung erfahren haben. Ob die nötigen kongolesischen Dokumente, die sie nach dem Tod vorlegte, gefälscht sind oder in Afrika etwa durch Korruption erlangt wurden, ist unklar.
 
Bereits vor zwei Wochen soll sich Kamba, der zuletzte als Chemikant bei einem Strom-Versorger arbeitete, bei der Deutschen Botschaft in Kinshasa gemeldet haben. Er berichtete den Mitarbeitern von den "Fake-News" um seinen Tod.
 
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Diese Todesanzeige wurde für Kamba geschaltet. Offenbar unterlief dem Auftraggeber bei seinem Vornamen ein Fehler.
 
Kamba beantragte laut "Bild" bereits im März 2018 eine erneute Einreise nach Deutschland. Im Anschluss an lange Ermittlungen und Formalitäten soll der Ex-Profi-Fußballer dann erst kürzlich wieder in seine alte Heimat nahe Gelsenkirchen gezogen sein. "Der Mann gilt als Zeuge in dem Verfahren", sagt die Staatsanwaltschaft zum Versicherungsbetrugs-Verdachtes gegen seine Ex-Frau.
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