Unglaubliche Stimmung herrschte am Samstag beim Play-off-Kracher zwischen den Seattle Seahawks und den San Francisco 49ers. Die Fans brachten dabei sogar die Erde zum Beben.
In der Divisional-Round des NFL-Play-off, dem Viertelfinale der besten Football-Liga der Welt, gab es am Samstag einen klaren Sieg der Seatle Seahawks gegen ihren Erzrivalen, die San Francisco 49ers. Das Team aus dem sonnigen Kalifornien wurde im hohen Norden der USA mit 41:6 vom Platz gefegt.
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Die Seahawks wurden dabei ihrer Favoritenrolle mehr als nur gerecht und ließen keinen einzigen Touchdown zu. Damit sind sie auch Top-Favorit auf den Einzug in den Super Bowl am 8. Februar. Besonders pikant: Das Endspiel findet ausgerechnet im Stadion der 49ers statt.
Das Spiel zur Prime Time am Samstag begann mit einem Paukenschlag. Superstar Rasheed Shaheed erzielte nach einem unglaublichen Lauf über das ganze Feld direkt beim Kick-off den ersten Touchdown. Da waren noch lange nicht alle Fans auf ihren Plätzen, schon explodierte die Stimmung.
Shaheed sorgt für "Speedquake"
Der Jubel bei den fast 70.000 Fans im Lumen Field schoss derartig durch die Decke, dass die Seismographen in der Nähe derartig ausschlugen, dass die Bewegung als Erdbeben wahrgenommen wurde. Der Spielzug wurde in den USA dementsprechend schon zum "Speedquake" benannt.
Es ist aber nicht das erste Mal, dass in Seattle wegen einem Spielzug im Play-off die Erde zitterte. Bereits am 8. Jänner 2011 sorgte Marshawn "Beast Mode" Lynch mit einem 67-Yard-Lauf gegen die New Orleans Saints für ein schwaches Erdbeben in der Region. Anders als heuer gelang dies damals gegen Ende des Spiels, als die Spannung am Höhepunkt war und der Lauf den Play-off-Sieg nahezu fixierte.
Eine kleine Parallele zu den Saints gab es diesmal auch. Denn Shaheed war bis zur Trade-Deadline im November noch in New Orleans und träumt nun vom Titel, während seine alten Teamkameraden bereits im Urlaub sind.