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Transfer-Coup: Real-Superstar zu United?

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Mourinho lässt vor dem Supercup mit einer Transfer-Warnung aufhorchen.

Auf Jose Mourinho wartet ein spezielles Duell: Erstmals trifft der Star-Trainer in einem Pflichtspiel auf seinen Ex-Arbeitgeber Real Madrid, den er von 2010 bis 2013 betreute, mit dem er Meister und Cup-Sieger wurde, den er allerdings nach Konfrontationen mit Spielern, Fans sowie Presse im Unfrieden verließ.

"Ich sehe Real Madrid als das, was es ist: Ein großer Klub, Europas Champion, es ist eine große Motivation, gegen dieses Team anzutreten", sagte Mourinho vor dem UEFA Supercup zwischen Europa-League-Gewinner Manchester United und Real, das zum zweiten Mal in Folge die Königsklasse gewann.

Der Portugiese sorgte wie so oft für Gesprächsstoff. Diesmal aber ließ er keinen der Journalisten auflaufen, sondern sprach ganz offen über das Interesse an Gareth Bale: "Wenn er gegen uns spielt, werde ich nicht eine Sekunde darüber nachdenken. Dann ist es das deutlichste Signal, dass er bleibt."

Darum könnte Real gesprächsbereit sein

Sollte Bale indes nicht in der Startelf stehen, könnte United zum nächsten Großangriff auf dem Transfermarkt blasen. "Wenn Bale in den Plänen von Real keine Rolle spielt und es sich erhärtet, dass ein Spieler seiner Marke auf dem Sprung ist, werde ich da sein", so die klare Ansage von Mourinho.

Bale verließ 2013 für die damalige Rekord-Summe von 100 Millionen Euro Tottenham und heuerte bei den Madrilenen an. Vergangene Saison kam er auch aufgrund zweier Verletzungen nur auf magere neun Treffer sowie fünf Assists in 27 Pflichtspielen. Sein Vertrag läuft noch bis 2022. Real könnte dennoch gesprächsbereit sein. Der Grund: Kylian Mbappe.

Der Flügelflitzer von Monaco soll rund 160 Millionen Euro kosten. Bales Ablöse würde einen großen Teil abdecken. Dass United gewillt ist, solche Summe zu bezahlen, hat der Premier-League-Riese bei Paul Pogba (105 Mio.) und Romelu Lukaku (85 Mio.) bewiesen.

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