Rekord-Transfer

Barca-Präsident tritt gegen Neymar nach

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Neymar hinterließ bei seinem Wechsel zu PSG offenbar verbrannte Erde.

Es war der Transfer-Hammer des Jahres, womöglich sogar des Jahrzehnts: Neymar verließ für 222 Millionen Euro den FC Barcelona und heuerte bei Paris Saint-Germain an. Anlässlich dessen leuchtete in der Nacht auf Sonntag der Eiffelturm in den Farben des französischen Hauptstadt-Klubs.

Paris liegt dem brasilianischen Superstar zu Füßen. Trainer Unai Emery streute ihm Rosen: "Mit einem solchen Spieler wird auch PSG noch einmal größer" In Barcelona hinterließ Neymar indes verbrannte Erde. Die Fans sind wütend - und der Klub-Boss tritt nach.

"Es war sein Wunsch, zu gehen, aber er hätte sich klarer und vor allem deutlich früher dazu äußern können. Sein Verhalten war einfach nicht korrekt", sagte Josep Bartomeu zu spanischen Medienvertretern. Er hielt fest: "Alles hat ein Limit, kein Profi steht über Barca. Seine Art, Dinge zu machen, war nicht standesgemäß für diesen Verein."

Wer kommt als Neymar-Ersatz?

Barcelona selbst habe sich "verantwortungsvoll" verhalten und profitiere nun von der Rekord-Ablöse: "Wir haben antizipiert, dass Neymar uns verlassen könnte, weshalb wir seine Ausstiegsklausel erhöht haben. Wenn er geblieben wäre, hätten wir weiter einen großartigen Spieler mehr. Jetzt haben wir eine großartige Summe an Geld", so der Präsident.

Er kündigte an, die 222 Millionen "mit Verstand einzusetzen. Wir werden es in Spieler investieren beziehungsweise veranlagen". Gerüchteweise will man sich mit Philippe Coutinho (FC Liverpool) oder Ousmane Dembele (Borussia Dortmund) verstärken. Bei beiden ist jeweils eine Ablöse weit über 100 Millionen Euro im Gespräch.

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