Maulwurf-Affäre lässt Guardiola kalt

international

Maulwurf-Affäre lässt Guardiola kalt

Artikel teilen

Keine Konsequenzen für Plappermaul.

Bayern-Trainer Pep Guardiola (45) scheint unbeeindruckt von der Neuigkeit über einen vereinsinternen Spitzel. Gegenüber der „Bildzeitung“ bleibt er cool: „Ich habe das gleich in meinem ersten Jahr gemerkt. Wenn ich eine Besprechung habe, dann steht es am nächsten Tag in der Zeitung. Das ist so.“ Pep ist der Meinung, dass seine Spieler mit der Presse reden können, wenn sie es wollen.

Guardiola nimmt Bayern-Stars in Schutz
Der Bayern-Coach beharrt auf dem Zusammenhalt seiner Mannschaft und zeigt damit dem angeblichen Maulwurf die kalte Schulter. „Die Stimmung ist gut. Es ist unmöglich, solche Ergebnisse zu schaffen, wie wir es geschafft haben, wenn das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer schlecht wäre“, betont er gegenüber der „Bild“. Gerüchte über Fitnessprobleme und anschließende Kritik seinerseits, kommentiert er trocken: „Es ist ganz normal, das Gewicht der Spieler zu kontrollieren. Das machen Trainer auf der ganzen Welt so.“

Müller-Wohlfahrt-Zoff aus der Welt?
Der alte Mannschaftsarzt des FC Bayern, Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dürfte immer noch Anklang bei so manchem Spieler finden. Guardiola fegt jedoch alle Ungereimtheiten vom Tisch. „Wenn meine Spieler zu Müller-Wohlfahrt gehen wollen, sollen sie das tun. Ich habe viel Vertrauen zu ihm.“

In Gedanken bereits in England
Nachdem Pep Guardiola seinen im Sommer 2016 auslaufenden Vertrag mit den Bayern-Bossen nicht verlängert hat, scheiden sich die Geister an der Frage, welchen Verein der Spanier ab kommender Saison trainieren wird. Kritiker munkeln, dass ihn die Neuigkeiten über einen Maulwurf im Team nicht mehr interessieren. Schließlich ist es ab Sommer nicht mehr sein Problem.

OE24 Logo