Der Trainer-Knall bei Real Madrid hat die nächste Eskalationsstufe erreicht – und diesmal kommt der Paukenschlag ausgerechnet aus der eigenen Kabine.
Jude Bellingham (22) hat nach der Entlassung von Xabi Alonso mit deutlichen Worten zurückgeschlagen und die spanische Gerüchteküche frontal attackiert. Zur Erinnerung: Wochenlang wurde über einen angeblichen „kalten Krieg“ in der Real-Kabine spekuliert.
»Habe viel zu lange geschwiegen«
Von tiefen Rissen zwischen Alonso und seinen Stars war die Rede, Namen wie Vinícius Júnior, Federico Valverde – und vor allem Bellingham selbst – tauchten plötzlich auf den Listen der vermeintlichen „Alonso-Gegner“ auf. Auf der anderen Seite sollen Kylian Mbappé und Arda Güler gestanden haben. Ein Klub im Ausnahmezustand – zumindest auf dem Papier. Jetzt macht Bellingham mit diesen Geschichten kurzen Prozess.
In seiner eigenen App „JB5“ ließ der Engländer seinem Ärger freien Lauf: „Ich habe viel zu lange geschwiegen, in der Hoffnung, dass irgendwann die Wahrheit ans Licht kommt. Aber ehrlich: Was für ein Haufen Scheiße.“ Der Real-Star warnt die Fans ausdrücklich davor, jede Schlagzeile für bare Münze zu nehmen. Manche würden gezielt „schädliche Fehlinformationen“ streuen, um Klicks und Kontroversen zu erzeugen. Für Bellingham ist klar: Von einem zerrissenen Team kann keine Rede sein.
Vinicius wollte gehen
Ganz verstummt sind die Gerüchte allerdings nicht. Seit Monaten kursieren Berichte über ein angespanntes Verhältnis zwischen Alonso und Teilen der Mannschaft. Laut „The Athletic“ soll Vinícius Jr. Präsident Florentino Pérez sogar signalisiert haben, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen, sollte Alonso Trainer bleiben. Ob an diesen Berichten tatsächlich etwas dran war, wird man wohl nie endgültig klären können.
Fakt ist: Trotz all der Aufregung zeigte sich Bellingham persönlich versöhnlich. In einer Instagram-Story verabschiedete er sich mit einem gemeinsamen Foto von seinem Ex-Coach: „Danke, Mister. Es war mir eine Freude. Alles erdenklich Gute für die Zukunft.“