England-Klub sieht Chance bei Messi-Wirbel

Superstar im Sommer ablösefrei

England-Klub sieht Chance bei Messi-Wirbel

Nach dem angespannten Verhältnis von Messi mit den Barca-Bossen möchte Manchester City den Superstar verpflichten.

Wenn Lionel Messi nach rund 20 Jahren, in der er schon in der Jugend für die Katalanen spielte, den Klub verlassen würde, wäre dies mit Sicherheit der Transfer-Hammer im Sommer. Nach den Schlagzeilen der letzten Tage steigen offenbar die Chancen der Konkurrenz – und besonders ein Klub macht sich Hoffnungen.

Wie eine englische Sport-Website „The Athletic“ schreibt, soll Manchester City intensiv an einem Transfer des Superstars arbeiten. Demnach soll der Scheich-Klub alles Menschenmögliche in Bewegung setzen, um den Weltfußballer nach Manchester zu locken. Bis an die Schmerzgrenze würde der Klub von Trainer Pep Guardiola gehen – auch beim Thema Financial Fairplay.

"Werden ihn sofort die Türe öffnen"

ManCity wartet seit einem Jahrzehnt auf diese Chance und pflegte schon lange einen guten Draht zum Messi-Umfeld. Der kommende Sommer werde nun als letzte Möglichkeit gesehen, den Argentinier zu bekommen, auch wenn es trotzdem sehr unwahrscheinlich bleibt, dass Messi die Katalanen tatsächlich verlässt.

2016 hatte Geschäftsführer Ferran Soriano gesagt: „Ein natürlicher Verlauf wäre, dass Messi seine sportliche Karriere bei Barcelona beendet, aber wenn er uns eines Tages anruft, werden wir den Hörer abheben und sofort die Tür für ihn öffnen.“ Für einen Wechsel zu den Citizens spricht Messis gutes Verhältnis zu Pep Guardiola, unter dem er zum Weltklasse-Fußballer wurde und mit dem er zwei Champions-League-Titel gewann. Zudem verfügt der Klub über die finanziellen Mittel, das Mega-Gehalt des Argentiniers bezahlen zu können.

Messi mehr als unzufrieden

Das Messi-Beben hatte zuletzt der Zoff mit Sportdirektor Eric Abidal ausgelöst. Abidal hatte angedeutet, dass bei der Trennung von Trainer Ernesto Valverde im Januar auch ein Einstellungsproblem der Spieler eine Rolle gespielt habe. Das wollte der 32-Jährige nicht auf sich sitzen lassen und schoss verbal zurück. Konsequenzen gab es für Abidal zunächst nicht. Er darf weiter im Amt bleiben. Das dürfte Messi nicht schmecken.

Barca im Pokal ausgeschieden

Hinzu kommt die sportliche Situation. Am Donnerstag flog Barça überraschend aus dem Pokal. Damit ist der erste Titel futsch. In der Liga stehen die Katalanen, die lange Tabellenführer waren, nur noch auf Platz zwei hinter Real. In der Champions League ist noch alles möglich, im Achtelfinale bekommen es die Katalanen mit dem SSC Neapel zu tun. Doch nach den Verletzungen von Luis Suarez (33) und Ousmane Dembélé (22) ist der Kader im Angriff ausgedünnt, womöglich zu dünn im Titelkampf. Messi hat aber den Anspruch, jedes Jahr immer um alle möglichen Trophäen mitzuspielen.