David Alaba ist seit Dezember 2019 stolzer Vater eines kleinen Sohnes. Nun spricht er über seine Vaterrolle und seine Gegenwart mit Real Madrid.
David Alaba wechselte nach elf Jahren bei den Bayern zu Real Madrid nach Spanien. Der ÖFB-Star hat eine neue Herausforderung gesucht und gefunden. Auch Privat wird Alaba und seine Freundin Shalimar Heppner als frischgebackene Eltern tagtäglich vor Herausforderungen gestellt.
Im Gespräch mit dem Männermagazin "GQ Espana" spricht der 29-Jährige über seine neue Vaterrolle. "Ich liebe es, Vater zu sein. Natürlich hat sich mein Leben dadurch verändert, aber ich liebe es. Er zeigt uns, dass Windeln wechseln fast so gut ist wie Fußball spielen", lachte der ÖFB-Star.
Alaba: Real steht "immer in den Schlagzeilen"
Seinen Schritt nach Madrid bereut Alaba nicht. "Ich habe mich gefragt, wie es weitergehen soll. Die vorletzte Saison bei Bayern war die beste in der Geschichte des Klubs. Wir haben sechs Titel gewonnen", erinnerte er sich zurück. Nach dieser Rekord-Saison strebte Alaba nach etwas Neuem. "Da habe ich beschlossen, mich zu verändern, mich einer neuen Herausforderung zu stellen und nicht den einfachen Weg zu gehen", so der Innenverteidiger weiter.
Hyped on the set w/ @GQSpain.
— David Alaba (@David_Alaba) December 16, 2021
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Von den Königlichen ist Alaba begeistert. "Wenn man mit dem Fußball aufwächst, weiß man, dass Real Madrid der größte Verein der Welt ist. Mich hat also nichts überrascht, als ich hierher kam. Wenn man mit dem Fußball zu tun hat, steht Real immer in den Schlagzeilen", ergänzte der gebürtige Wiener.
In jungen Jahren Opfer von Rassismus
Doch der Fußball-Star musste in seiner Karriere besonders in jungen Jahren viel runterschlucken und wurde öfters Opfer von Rassismus. "Ich denke, wir sollten uns alle gegen Rassismus einsetzen und versuchen, unseren Beitrag zu leisten. Im Fußball gibt es schon viele Kampagnen, ich denke, dass wir da auf dem richtigen Weg sind", erklärte Alaba.