In der Allianz Arena fliegen die Fetzen! Der FC Bayern kämpft gegen den CL-Sieger aus Paris um den Finaleinzug, doch Schiedsrichter-Entscheidungen und ein früher Schock sorgen in der 1. Hälfte für mächtig Puls.
Die Bayern starteten mit dem neuen Heimtrikot und ÖFB-Legionär Konrad Laimer in der Startelf in dieses Schicksalsspiel. Doch schon nach drei Minuten folgte die eiskalte Dusche am Dienstagabend: Kvaratskhelia bediente Ousmane Dembele, der völlig frei zum 1:0 für Paris einschob. Damit war der Ein-Tor-Rückstand aus dem Hinspiel (4:5) plötzlich auf zwei Treffer angewachsen.
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Aufreger im Pariser Strafraum
In der 31. Spielminute hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Vitinha schoss bei einem Klärungsversuch seinen eigenen Teamkollegen Joao Neves an den weit abgespreizten Arm. Die Bayern-Stars forderten lautstark Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Pinheiro blieb stumm. Auch der VAR griff nicht ein, da man dem Portugiesen keine Absicht unterstellte – eine Entscheidung, die für heftige Diskussionen in der Arena sorgte.
Laimer im Fokus der Kritik
Kurz zuvor gab es bereits Zoff an der Mittellinie. Nuno Mendes, der bereits Gelb gesehen hatte, stoppte Konrad Laimer mit dem Arm. Doch statt Freistoß für Bayern entschied der Referee auf Handspiel des Österreichers (29.). Laimer, der heute anstelle von Davies als Rechtsverteidiger auflief, konnte es kaum fassen.