Deutsche Medien kritisieren Alaba

"Flop des Spiels"

Deutsche Medien kritisieren Alaba

Scharfe Kritik an Alaba nach Champions League-Viertelfinale.

Nach dem Champions-League-Viertelfinale (2:2 gegen Benfica) nehmen sich deutsche Medien ÖFB-Star David Alaba zur Brust und geben ihm die Mitschuld am ersten Gegentreffer.

Der 0:1-Treffer nach einem Patzer von Deutschlands Nationalkeeper Neuer egalisierte das Ergebnis aus dem Hinspiel. Doch Vidal und Thomas Müller sorgten rasch wieder für klare Verhältnisse, daran änderte auch der 2:2-Ausgleich der Portugiesen nichts mehr.

"Exemplarisch für die wackelige Abwehrleistung der Bayern"
Mit dabei war natürlich David Alaba, der über 90 Minuten die linke Abwehrseite beackerte, dabei aber nicht immer die glücklichste Figur machte. Für spox.com war der ÖFB-Teamspieler sogar der "Flop des Spiels". Das Portal fand den Österreicher "exemplarisch für die wackelige Abwehrleistung der Bayern". Bei langen Bällen sah Alaba "schlecht" und beim 0:1 "extrem unglücklich" aus. 

Noten zwischen drei und vier
Auch dieBild, die Alaba nur die Note vier gab, geht mit dem 23-Jährigen hart ins Gericht: "Kam ohne Fouls aus, gewann nur 40 Prozent seiner Zweikämpfe. Wie Martinez beim 1:0 nur Zuschauer." Etwas besser - mit der Note drei - kam er bei Sport1 davon: "Ließ sich wie Martinez vor dem 0:1 zu leicht abdrängen. Obwohl er wieder einmal mit seinem Buddy Ribéry auf dem linken Flügel spielen durfte, kam von ihm zunächst zu wenig. In der zweiten Halbzeit stark verbessert."

Bessere Kritik in Süddeutscher Zeitung
Auch die Alaba-Bilanz der Süddeutschen fällt zwiespältig aus: "Sah den Grashüpfer Neuer an sich vorbei Richtung Algarve hüpfen. War so verblüfft, dass er beim 0:1 auch nicht mehr eingriff. Auch das Zusammenspiel mit Kumpel Ribéry klappte nicht immer wunschgemäß. Ließ sich aber nicht irritieren und zermürbte die Gegenspieler mit seiner Schnelligkeit und seinem Einsatz."

 

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