Für Zeit der Sperre
Irre! Kosovo-Klub will "Beißer" Suarez
Zumindest der Kosovo bietet dem gesperrten Luis Suarez für die nächsten vier Monate eine fußballerische Zukunft an. Während seiner Sperre durch den Weltverband offeriert der Club Hajvalia Pristina dem uruguayischen Stürmer sportliches Asyl. "Da Kosovo von der FIFA nicht anerkannt ist, glaube ich, dass er hier spielen kann", wurde Clubchef Xhavit Pacolli von der Zeitung "Bota Sot" (Montag) zitiert.
Kosovo-Einsatz wäre regelwidrig
Die FIFA schob dem Vorstoß der Kosovaren umgehend einen Riegel vor. "Luis Suarez darf in keinem Land Fußball spielen, auch nicht im Kosovo. Er ist von allen Aktivitäten ausgeschlossen", meinte der Weltverband am Montag in Rio de Janeiro auf dpa-Anfrage. Ein Verstoß gegen die Sperre - wie zum Beispiel ein Einsatz im Kosovo - würde neue Ermittlungen der FIFA-Disziplinarkommission nach sich ziehen.
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