Ivanschitz bei Werder im Gespräch

Vor direktem Duell

Ivanschitz bei Werder im Gespräch

Ausgerechnet vor direktem Liga-Duell heiße Transfergerüchte um Andi Ivanschitz.

Ausgerechnet vor dem Ligaspiel seines FSV Mainz 05 am Samstag gegen Werder Bremen ist Österreichs Fußball-Teamspieler Andreas Ivanschitz beim nächsten Gegner im Gespräch. Nach lokalen Medien berichtete am Donnerstag auch das Fachmagazin "kicker" vom Interesse der Bremer am 29-jährigen Mittelfeldspieler. Der Vertrag von Ivanschitz in Mainz läuft mit Saisonende aus.

Ablösefrei zu haben
Die kriselnden Werderaner wollen sich für die kommende Saison mit erfahrenen Spielern rüsten. Die finanziellen Möglichkeiten für Neuverpflichtungen sind allerdings begrenzt, also würde der ablösefreie Burgenländer ins Anforderungsprofil passen. Ivanschitz hat seine Zukunft zuletzt offen gelassen. Ein konkretes Angebot zur Vertragsverlängerung in Mainz liege ihm noch nicht vor, hatte er in der jüngsten Länderspielpause erklärt.

In Bremen besteht Handlungsbedarf. Nach nur zwei Punkten aus neun Spielen im Jahr 2013 spricht längst niemand mehr von den Europacupplätzen. Statt dessen gilt es, nicht in Abstiegsgefahr zu geraten. Sechs Punkte liegt das Team des längst nicht mehr unumstrittenen Langzeittrainers Thomas Schaaf (seit Mai 1999 im Amt) derzeit vor dem Relegationsplatz.


Junuzovic fällt aus
Nach seiner beim WM-Qualifikationsspiel in Irland (2:2) erlittenen Verletzung am Knie muss Werder nun auch noch auf ÖFB-Regisseur Zlatko Junuzovic verzichten. "Wir hatten Hoffnung, aber die Risswunde ist leider zu schwerwiegend", erklärte Schaaf am Donnerstag vor dem Gastspiel in Mainz. "Sladdi wird ausfallen, das Risiko ist zu groß."

Dafür könnte Landsmann Marko Arnautovic in die Startformation zurückkehren. Innenverteidiger Sebastian Prödl droht wie im ÖFB-Team die Ersatzbank.

Zuwachs könnte die Österreicher-Kolonie in Bremen künftig durch Ivanschitz erhalten. Schaaf selbst beobachtete den Linksfuß und seine eigenen Schützlinge vergangene Woche in der WM-Quali in Wien gegen die Färöer (6:0).

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