Gattuso-Nachfolger

Guardiola! Diese vier irren Top-Trainer jagt Italien

Nur wenige Tage ist die nächste große Blamage in der Historie der italienischen Nationalmannschaft alt, schon geht es um die Nachfolge des noch im Amt befindlichen Gennaro Gattuso. Und die Italiener wollen wohl nur ins oberste Trainer-Regal greifen.

Dem Vernehmen nach will Italiens Held der WM 2006, Trainer Gattuso, seinem damaligen Teamkollegen und nunmehrigen Teamkoordinator Gianluigi Buffon folgen. Dieser legte nach dem Aus im WM-Play-off sein Amt zurück, gemeinsam mit dem Verbandspräsident Gabriele Gravina.

Die Jagd auf die Nachfolge hat bereits begonnen und laut der gut informierten "Gazzetta dello Sport" hat der italienische Verband unglaubliche Namen im Visier. Vier Trainer werden genannt, gleich drei davon sind bei absoluten Top-Klubs erfolgreich im Amt und nicht einmal alle sind Italiener.

Mit Italiens Antithese zum Erfolg?

Denn unglaublich, aber wahr, die komplette Antithese zu Italiens Fußball von einst ist ganz oben am Zettel: Pep Guardiola. Aufgrund der wilden Natur der Premier League musste auch einer der Urväter des Tiki Taka zuletzt von seinem Kurzpass-Fokus weggehen, dennoch wäre die Bestellung des Katalanen ein echter Kulturclash für die Squadra Azzurra.

Noch ist der 55-Jährige bis 2027 bei Manchester City unter Vertrag, doch schon länger soll er über sein Ende bei den Skyblues nach zehn Jahren nachdenken. Wittert Italien seine Chance?

Allegri endlich zur Squadra Azzurra?

Ähnlich ambitioniert sind zwei andere Namen, nämlich Antonio Conte und Massimiliano Allegri. Conte führte den SSC Napoli erst in der abgelaufenen Saison zum Scudetto und scheint auch diese Saison, trotz Verletzungssorgen, tief im Klub verwurzelt. Präsident Aurelio De Laurentiis ist zudem als harter Verhandler bekannt. Conte trainierte die Squadra bereits bei der EM 2016, wo er im Viertelfinale an Deutschland nach Elfmeterschießen scheiterte.

Allegri trainierte seine Nation tatsächlich noch nie, obwohl sein Fußball eher dem Leitbild am Stiefel Europas entspricht. Der 58-Jährige kehrte aber erst im Sommer zu AC Milan zurück und befindet sich nach der leichten Inter-Krise zuletzt nun wieder im Titelrennen.

Rückkehr des Europameisters?

Daher bleibt die realistischste Chance wohl Roberto Mancini. Der 61-Jährige war bereits von 2018 bis 2023 im Amt. 2021 wurde man unter ihm Europameister, seit November ist er bei Al-Sadd in Katar im Amt, von wo er aber sicher leichter loszueisen wäre als seine Landsmänner.

Italien ist jedenfalls gewillt, ins oberste Trainerregal zu greifen und die kommende Generation rund um Pio Esposito (20), Niccolo Pisilli (21) und Giorgio Scalvini (22) in fähige Hände zu legen. Eine Blamage wie drei verpasste WMs in Folge soll es in der stolzen Historie nie wieder geben.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
Auf sport24 finden Sie täglich die aktuellen Berichte und News aus der Welt des Sports – von Fußball bis Tennis, von Formel1 bis US-Sports. Dazu gibt es die Ergebnisse, Daten und Tabellen im Überblick. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten