Krankls WM-Analyse
Mexiko braucht sich nicht zu verstecken
Barcelonas Márquez ist der Star – die Jungen ein Versprechen.
Die Mexikaner zählen zu den vier Großen in Südamerika. Nach Brasilien und Argentinien kämpfen sie mit Paraguay und Uruguay seit Jahren um den dritten Platz. War früher der große Hugo Sánchez von Real Madrid das Aushängeschild Mexikos, so ist es heute Rafael Márquez von Barcelona. Er ist nicht nur der Kapitän und Kopf der Mannschaft, sondern auch der unbestrittene Abwehrchef. Márquez und Blanco haben die Routine, die es bei einer WM braucht. Hinzu kommen Osorio vom VfB Stuttgart und Carlos Salcido von Eindhoven. Sie alle haben internationale Erfahrung. Was Mexiko bei dieser WM aber noch stärker machen könnte, ist die neue Generation.
Neue Generation
Der 21-jährige Carlos Vela spielt bei Arsenal, und Javier Hernández wechselt nach der WM mit 22 Jahren zu Manchester United. Gemeinsam haben sie vor Jahren die U17-WM gewonnen. Das zeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.
Leider fehlt aber auch ihnen der Vergleich mit Europa. Das macht es für uns schwierig, ihre Stärke richtig einzuschätzen. Das 1:2 im Test gegen die Niederlande lässt die Fans aber träumen.
Duell
Bei den letzten WM-Teilnahmen schaffte Mexiko immer den Sprung ins Achtelfinale. Auch in Südafrika ist ihnen das zuzutrauen. In einer Gruppe mit Gastgeber Südafrika, Frankreich und Uruguay ist einiges möglich. Viel wird wieder auf das Duell mit dem Konkurrenten aus Südamerika ankommen. Aber auch vor den Franzosen müssen sich die technisch starken Mexikaner nicht verstecken. Sie haben eine gute Mischung aus erfahrenen Stars und jungen, aufstrebenden Hoffnungsträgern. Eine gute Basis für einen Erfolg bei der WM.
Der 23 Mann-Kader von Mexiko
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