Historisches Finale

Das Winter-Wüsten-Wunder um unsere ÖFB-Boy-Group

Unsere U17-Helden haben in der Wüste von Katar Geschichte geschrieben. 

Österreich ist wieder eine Fußball-Nation. Eine Woche nachdem sich das Herren-Nationalteam erstmals seit 28 Jahren für die Weltmeisterschaft qualifiziert hat, schreibt der eigene Nachwuchs heimische Fußball-Geschichte. In der Wüste von Katar steht das U17-Nationalteam nach einem 2:0-Sieg im Halbfinale als erste heimische Auswahl im Endspiel einer WM-Endrunde. Die Boy-Group von Teamchef Hermann Stadler feiert in Doha das Winter-Wüsten-Wunder.

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 Der Erfolg unserer Team-Boys hat viele Gesichter. Allen voran Jung-Bulle Johannes Moser. Der Liefering-Spieler wird im Jänner 18 Jahre alt und erzielte gegen Italien schon das achte Tor im Turnierverlauf. Erst ein Spieler in der Geschichte hat bei einer U17-WM mehr Tore erzielt: Victor Osimhen, der 2015 mit Nigeria auch Weltmeister wurde. In der Geschichte gab es übrigens nur einen U17-Weltmeister, der auch bei den „Großen“ den Titel holte: Samba-Star Ronaldinho.

ÖFB setzt mit Coach Stadler auf Kontinuität

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist Teamchef Hermann Stadler. Der 64-Jährige begleitet den aktuellen Jahrgang seit 2022 und ist seit 2006, fast 20 Jahre, Teil der ÖFB-Jugendausbildung. 

Mit dem Final-Einzug hat er sich nicht nur in die heimischen Geschichtsbücher eingetragen, sondern auch sein Karriere-Highlight nach drei Meistertiteln als Spieler erreicht. Und obendrein kann sich Österreich auf eine neue goldene Generation freuen.

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