Diese Stars soll uns zur WM schießen

ÖFB vor Neustart

Diese Stars soll uns zur WM schießen

Alaba, Arnie, Junuzovic - Stars müssen mehr Verantwortung tragen.

Julian Baumgartlinger ist der neue Kapitän unserer Nationalmannschaft - und er hat viel vor: "Ich möchte etwas bewegen und das Nationalteam gemeinsam mit meinen Kollegen weiterentwickeln." Nach 48 Einsätzen in Rot-Weiß-Rot übernimmt er gegen Georgien (Montag, 18 Uhr im LIVE-TICKER) eine komplett neue Rolle.

+++ Team-Hierarchie: Das sind Kollers neue Chefs +++

Wie das geht, weiß "Jules". Schließlich trug er auch schon bei Mainz die Schleife am Arm, ehe er diesen Sommer nach Leverkusen wechselte. Der 28-Jährige will nicht nur auf die Medien zugehen, sondern auch Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainerstab und ÖFB-Führungsriege sein. Da erhofft er sich aber auch Unterstützung.

"Es müssen alle mehr Verantwortung übernehmen, wenn wir den nächsten Schritt machen wollen", fordert der Fuchs-Nachfolger. Und das soll am Montag auf dem Platz zu sehen sein. "Wir wollen ein neues Kapitel aufschlagen", sagt Baumgartlinger vor dem Start in die WM-Quali. "Ich glaube, wir sind so weit, dass zwei, drei Kommandos reichen, dass wir uns im Spiel besser finden."

Alaba in alle Entscheidungen eingebunden

Klar ist: Nicht einer trägt die Last. Im Team gibt es mehrere Führungsspieler. Selbst Marcel Koller sagte zur Kapitäns-Frage ganz offen: "Es gab zwei, drei Varianten." Eine davon war David Alaba. Unser Bayern-Star wird in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden, ist Schaltzentrale und Antreiber im Mittelfeld.

Während der WM-Quali soll er den nächsten Schritt machen. Deshalb hat ihn Koller auch nicht zum Kapitän ernannt. Es wäre zu viel Druck gewesen. Dabei hätte er sich die neue Rolle selbst zugetraut.

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Als Kapitän infrage gekommen wäre auch Zlatko Junuzovic (siehe Bild). "Ich bin jetzt bald elf Jahre dabei und der Dienstälteste. Es war nicht unbedingt ein Muss, aber natürlich hat man immer diesen Traum", so unser Bremen-Legionär.

"Fans die Freude wieder zurückgeben"

"Juno" soll sich aber vor allem um das spielerische Element am Platz kümmern, dafür den Kopf frei haben. "Wir haben die EM aufgearbeitet. Jetzt hoffen wir, dass wir wieder so eine gute Quali wie für die EM spielen", erklärte er. "Denn wir haben die Qualität, wir müssen einfach unser Potenzial auf dem Platz zeigen."

Das gilt natürlich auch für Marko Arnautovic. Unser "schlampiges Genie" kann Spiele im Alleingang entscheiden. Mit blondem Irokesen will er nach der verpatzten EM "den Fans die Freude wieder zurückgeben".

Arnies Kampfansage an Georgien: "Wir sind alle hoch motiviert, werden versuchen in dieser Qualifikation noch eine Schippe draufzulegen."