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Teamchef-Suche

Junuzovic-Aus: ÖFB jetzt unter Druck

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Der Zerfall des Nationalteams bringt die ÖFB-Bosse weiter unter Druck.

Der heimische Fußball-Bund steht spätestens seit dem überraschenden Rücktritt von Zlatko Junuzovic in der Teamchef-Frage noch mehr unter Zeitdruck. Der Grund liegt auf der Hand: Das erfolgreiche EURO-Team von 2016 bricht auseinander.

Durch Junuzovics Abgang geht der Zerfall jener Formation weiter, die eine mit neun Siegen und einem Remis historische EM-2016-Quali ablieferte. Christian Fuchs trat im Vorjahr zurück, Robert Almer fällt noch monatelang aus und auch Marc Janko und Florian Klein dürften künftig keine oder nur untergeordnete Rollen spielen.

Daher rückt nun die Trainer-Suche verstärkt in den Vordergrund: Denn egal wie der Nachfolger von Marcel Koller heißt, er muss den Zerfall stoppen. Hannover-Legionär Martin Harnik malt ein düsteres Zukunftsszenario im Interview mit Sky Sport Austria: "Da kommen sehr schwierige Zeiten auf uns zu. Was sich neben dem Sportlichen abzeichnet, ist traurig."

Herzog ist der Top-Favorit

Fakt ist: Die ÖFB-Bosse müssen, nachdem Sportdirektor Peter Schöttel seine Liste mit zehn möglichen Kandidaten vorgelegt hat, nun schnell entscheiden. Nach dem Aus von Teamchef Koller und Sportdirektor Ruttensteiner will man laut Leo Windtner ("Noch im Oktober") rasch den neuen Teamchef präsentieren. Hinter den Kulissen laufen die Verhandlungen.

Weiter in der Top-Position ist Andreas Herzog. Die schärfsten Konkurrenten: Sturms Franco Foda und Austria-Coach Thorsten Fink.

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