Rapid ist nur noch Mittelmaß

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Rapid ist nur noch Mittelmaß

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0:2 in Wr. Neustadt, Absturz in Tabelle - Rapid ist nur noch Mittelmaß.

Nach dem Schlusspfiff in Wr. Neustadt entlud sich der Fanfrust: „ Pacult raus!“ und „Wir haben die Schnauze voll!“, skandierten einige der 3.000 Rapid-Anhänger. Derweil saß Trainer Pacult in der Kabine und rang um seine Fassung. Statt die lang ersehnte Aufholjagd auf die Europacup-Plätze (1 bis 3) zu starten, hatte sein Team erneut bitter enttäuscht.

Schwächen
Erneut wurden die Rapid-Schwächen allzu deutlich: Vorne trifft allenfalls Salihi (den Pacult erneut nur als Joker brachte). Im Mittelfeld fehlen ohne Hofmann (kam wegen Trainingsrückstands erst nach einer Stunde) zündende Ideen.

Torflut
In der Abwehr ist der Rekordmeister stets anfällig – insbesondere gegen schnelle Offensivspieler. Nach 20 Runden hat Rapid bereits 25 Gegentreffer kassiert. Nur die „Kellerkinder“ Kapfenberg, Mattersburg und LASK mussten mehr Tore schlucken.

Diskussion
Diskutiert wurde auch über Goalie Payer, den Pacult wieder zur Nummer 1 machte. Beim 1:0 der Neustädter durch Sadovics Kopfball (6.) verzichtete Payer auf einen Ausflug – doch so frei durften Soma & Co. den kleinen Angreifer nie stehen lassen. Beim 2:0 durch Burgstaller (33.) schlug der Ball im kurzen Kreuzeck ein – allerdings aus sieben Metern mit voller Wucht. Hofmann hinterher: „An Helge hat es sicher nicht gelegen, er hat noch einige Male super pariert. So wie wir auftreten, kann man nicht oben mitspielen.“

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