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Rapids Titel-Schwur

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Coach Pacult stimmt sein Team auf dsa große gemeinsame Ziel ein.

Diese Vorbereitung ist wirklich hammerhart: Noch sieben Testspiele bestreitet Rapid, ehe am 16. Februar der Titelkampf beginnt. Noch 13 Runden bis zum „Teller“. Der Rekordmeister will sich ganz nach oben durchboxen.

Katzers klare Ansage
Intern ist längst geklärt: Das Ziel heißt Meisterschaft! Rapids Teamverteidiger Markus Katzer erklärte sogar öffentlich: „Wir werden Meister! Wenn ich nicht daran glauben würde, hätte ich meinen Beruf verfehlt.“

Sparringspartner Sollenau
Nun schwitzen Katzer & Co. für Rapids 32. Meistertitel. Gestern empfing die Pacult-Elf Regionalligist Zwettl zum Testspiel (siehe Extrabericht). Am Dienstag geht’s zum Landesligisten Sollenau – Sparring, um das eigene Angriffsspiel weiter zu perfektionieren.

Coach Peter Pacult muss vor allem seine neue Luftwaffe scharf machen: 2,02-Meter-Stürmer Stefan Maierhofer (ausgeliehen von Greuther Fürth) soll künftig jene Tore machen, die Rapid im Herbst fehlten. „Mit ihm haben wir jemand in der Mitte, den man auch mal mit hohen Bällen füttern kann“, freut sich Rapid-Star Steffen Hofmann über mehr Möglichkeiten.

Den letzten Feinschliff für sein offensiv ausgerichtetes 4-4-2-Spiel will Pacult ab Mittwoch im türkischen Belek anlegen. „Dort wird es dann verstärkt ums Spielerische gehen“, verriet PP – und vereinbarte gleich vier weitere Testspiele gegen den FC Aarau, die HSV-Amateure, den FC Winterthur und den FC Wil.

Einer für alle ...
Zudem will Pacult seine Schützlinge in intensiven Gesprächen auf das große gemeinsame Ziel einstimmen. Schließlich hat seine Elf nur einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Sturm. Rapids geheimer Meisterschwur – frei nach dem Motto: Einer für alle, alle für einen!

Härtetest gegen Prag
Wie hoch die grün-weißen Ambitionen sind, zeigt auch die Auswahl der letzten Test-Gegner: Am 2. Februar kommt der slowakische Erstligist MFK Ruzomberok nach Hütteldorf. Am 9. Februar geht’s zum tschechischen Rekordmeister Sparta Prag (ÖSTERREICH berichtete). „Solche Spiele gegen starke Teams sind wichtig für uns, um in den Rhythmus hineinzukommen“, findet Hofmann.

Eine Woche später startet die Bundesliga. Rapid muss dann nach Kärnten …

Von Rolf Heßbrügge/ÖSTERREICH

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