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4:0-Heimsieg

Red Bull Salzburg zieht davon

Auch ohne Zickler und Janko marschieren die Bullen weiter. Die Salzburger hatten beim 4:0-Heimsieg gegen den LASK nur wenig Mühe.

Red Bull Salzburg - LASK 4:0 (2:0)
Meister Red Bull Salzburg ist auf dem besten Wege in Richtung erfolgreiche Titelverteidigung in der österreichischen Fußball-Bundesliga. Die Elf von Coach Giovanni Trapattoni setzte sich im Schlagerspiel der 29. Runde im EM-Stadion Wals-Siezenheim vor 15.000 Zuschauern gegen den LASK verdient mit 4:0 (2:0) durch und baute damit den Vorsprung auf Rapid und die Oberösterreicher (je 48 Punkte) bereits auf vier Zähler aus. Djordje Rakic (42.), Sasa Ilic (45.+2/Foulelfmeter), Milan Dudic (91.) sowie ein Klapf-Eigentor (88.) brachten den Hausherren einen Kantersieg.

Salzburg spielbestimmend
Die Salzburger mussten zwar ihr Stamm-Sturmduo Zickler (Muskelverletzung)/Janko (Sperre) vorgeben, ließen sich diese Schwächung aber von Beginn an nicht anmerken und waren klar spielbestimmend. Im Mittelpunkt stand vor allem LASK-Goalie Silvije Cavlina, der sich bei einem Jezek-Drehschuss (17.) und einem Steinhöfer-Flugkopfball (33.) mit Glanzparaden auszeichnete. Dazu setzte Dudic einen Kopfball an die Außenstange (28.) und rutschten die beiden Angreifer Ngwat-Mahop und Rakic sowie Ilic an einer scharfen Hereingabe von Steinhöfer knapp vorbei (29.).

Schwerer Tormann-Patzer ermöglicht 1:0
Die "Bullen" drängten weiter auf das erste Tor, gingen aber erst nach einem Tormannfehler in Führung. Cavlina ließ einen Flankenball von Steinhöfer fallen und der Serbe Rakic staubte zum 1:0 ab (42./2. Saisontor). Noch vor dem Pausenpfiff sorgte die Trapattoni-Elf für die Vorentscheidung. Nach einer ungestümen Attacke von Cavlina an Jezek, bei der er den Tschechen allerdings nicht berührt haben dürfte, entschied Schiedsrichter Robert Schörgenhofer auf Strafstoß und Ilic schlenzte den Ball in "Zidane-Manier" via Latte zum 2:0 ins Tor (45.+2). Der Serbe stellte einmal mehr seine gute Form im Frühjahr unter Beweis, erzielte bereits den fünften Saisontreffer (sechs insgesamt) nach der Winterpause.

Der Angriff der ohne den gesperrten Gansterer und den angeschlagenen Mayrleb angetretenen Linzer war vor der Pause nicht mehr als ein "Lüfterl", ein Schuss von Panis ging über die Latte (18.), dazu musste sich Salzburg-Goalie Ochs nur bei einem Wendel-Weitschuss mit einer Faustabwehr auszeichnen (39.).

Linzer nur einmal gefährlich
Nach dem Seitenwechsel wollten die Linzer nochmals herankommen, wurden aber nur ein einziges Mal gefährlich: Adis Schuss aus kurzer Distanz machte Ochs mit einer Fußabwehr in höchster Not zunichte (52.). Die "Bullen" begnügten sich mit der Führung und wurden daher ebenfalls nur sehr selten richtig gefährlich. Der Kameruner Ngwat-Mahop scheiterte nach einem Zuspiel des starken ÖFB-Teamspielers Leitgeb an Cavlina (71.).

Sieben Minuten später zeichnete sich der Linzer-Schlussmann bei einem Pitak-Schuss aus (78.). In der Schlussphase kamen die Linzer aber doch noch "unter die Räder". Einen Rakic-Querpass lenkte Klapf ins eigene Tor ab (88.) und Dudic traf per Kopf nach einer Vonlanthen-Ecke zum 4:0 (91.).