Schöttel kämpft gegen Derby-Fluch

303. Wiener Derby

Schöttel kämpft gegen Derby-Fluch

Sonntag 303. Wiener Derby: Rapid-Trainer Peter Schöttel will Austria endlich biegen.

Die Derby-Bilanz des Rekordmeisters ist miserabel. Einschließlich des Skandal-Derbys am 22. Mai 2011 konnte Rapid die letzten sechs Duelle mit dem Erzrivalen nicht gewinnen. Noch schlimmer: Drei Mal kassierte Grün-Weiß eine 0:3-Klatsche. Drei Mal erkämpfte Rapid zumindest ein Remis.

„Nehmen uns fest vor, diesmal zu gewinnen!“
Bei fünf der vergangenen sechs Duelle saß Peter Schöttel auf der Bank. Rapids Rekordspieler hat als Trainer der Hütteldorfer noch nicht ein Spiel gegen die Austria gewonnen. Am Sonntag (16 Uhr kämpft er erneut gegen seinen ganz persönlichen Derby-Fluch, sagt: „Wir nehmen uns fest vor, diesmal zu gewinnen, und werden dafür auch wieder alles tun. Nur müssen wir vor dem Tor zwingender werden und unsere Chance endlich nützen.“

Miserable Bilanz
Denn auch Schöttel weiß: Das Torverhältnis gegen die Violetten ist mit 1:10 aus sechs Spielen blamabel! „Solange wir keine Tore schießen, können wir nicht gewinnen. Es würde uns auch sicher helfen, wenn wir einmal in Führung gehen könnten.“

Eine klare Ansage an den Rapid-Sturm! Weil Deni Alar noch immer leicht angeschlagen ist, wird es wieder auf Terrence Boyd ankommen. Sein Treffer zum 1:1 bewahrte die Hütteldorfer gegen Wiener Neustadt vor einer Blamage. Vor dem Derby verspricht der US-Boy: „Wir werden uns den Arsch aufreißen und alles tun, um zu gewinnen.“

„Wir spielen in der Europa League, die Austria nicht“
Und auch Schöttel, der selbst als Trainer in Wiener Neustadt von sechs Spielen gegen die Austria nur eines gewinnen konnte, nervt die traurige Derby-Bilanz gewaltig. „Natürlich tut uns diese Statistik weh. Aber man darf nicht vergessen, dass wir am Saisonende Zweiter wurden und jetzt in der Gruppenphase der Europa League spielen – die Austria aber nicht!“ Rumms! Der sonst so besonnene Rapid-Coach stichelt gegen den Erzrivalen. Das Derby ist eröffnet!