Testspiel-Pleite

Wieder Wirbel um Arnautovic

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Nach dem 1:5 bei Fulham herrscht in Bremen dicke Luft.

Die deutsche "Bild" titelt bereits: "Werders Null-Bock-Ösi droht der Rauswurf" - ganz so schlimm ist es allerdings (noch) nicht. Trotzdem: Die Zeichen stehen auf Sturm, sollte Österreichs Mega-Talent Marko Arnautovic nicht bald seine Allüren ablegen.

Die Vorgeschichte zum neuerlichen Wirbel: Am Wochenende absolvierte Werder Bremen ein Testspiel gegen den FC Fulham in London. Zur Pause führten die Deutschen 1:0, nach der Pause ging es aber rasant bergab, man ging schließlich 1:5 unter. Nach der Pause lief allerdings auch eine komplett veränderte Mannschaft aufs Feld: Özil, Marin, Jensen, Kroos und auch Arnautovic waren in der ersten Hälfte geschont worden und sollten in Hälfte zwei die Führung ausbauen. Statt dessen ging man komplett unter. Dass der Spielfluss durch diese vielen Wechsel gebrochen wurde, verneinte die Werder-Chefetage: "So etwas darf keine Ausrede sein. Wir wollten möglichst vielen Spielern Spielpraxis geben."

"So keine Zukunft bei Werder"
Sportdirektor Allofs und Cheftrainer Schaaf waren nach dem Debakel fassungslos, nannten die Einstellung einiger Profis "unprofessionell". Ohne Namen zu nennen sagte Allofs: "Es gibt einige wenige Profis, die nicht zu 100 Prozent dabei sind. Da muss man klar sagen, ohne die Bereitschaft mitzuziehen, haben sie keine Zukunft bei Werder."

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