WM-Auslosungsverfahren sorgt für Ärger

Niederländer verwundert

WM-Auslosungsverfahren sorgt für Ärger

Niederländischer Verband fordert Aufklärung von FIFA. 

Das neue Auslosungsverfahren für die Fußball-WM-Gruppen hat in den Niederlanden für Verwunderung gesorgt. "Wir sind davon ausgegangen, dass das am schlechtesten platzierte europäische Team, also Frankreich, in den zweiten Topf kommt. Doch die FIFA weicht davon ab. Wir wollen gerne wissen, warum sie das getan hat", sagte der Direktor des niederländischen Fußball-Verbandes (KNVB), Bert van Oostveen.

Der KNVB wolle sich deshalb an die FIFA wenden, sagte van Oostveen dem niederländischen Fernsehsender NOS. Die Niederländer befürchten, durch die Änderung in eine schwerere Gruppe gelost zu werden.

FIFA ändert Vorgehensweise
Der Fußball-Weltverband hatte am Dienstag beschlossen, dass alle europäischen Teams zunächst in Topf vier landen. In einer vorgezogenen Ziehung soll dann eine Mannschaft aus Europa noch in den zweiten Topf gelost werden. Mit dem neuen Prozedere weicht die FIFA von ihrer bisherigen Vorgehensweise ab, die sich strikt an der Weltrangliste orientiert hatte. Damit wäre Frankreich ohne Losverfahren in Topf zwei gelandet.

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