Alonso ist der Gagenkönig

F1-Geldrangliste

Alonso ist der Gagenkönig

Neue F1-Saison startet. Das Rennen um die beste Gage ist schon entschieden.

Er hat zwar die Nummer eins auf seinem Boliden stehen, doch in der aktuellen Geldrangliste ist Sebastian Vettel nur auf Platz drei zu finden. Der amtierende Weltmeister wird das verschmerzen. Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Red Bull bis 2014 und eine Shampoo-Werbung („Head & Shoulders“) lassen bei dem Deutschen ordentlich die Kassa klingen. Seine Jahresgage konnte Vettel nach dem WM-Titelgewinn auf kolportierte 15 Millionen Euro schrauben. Die Summe setzt sich aus elf Millionen Gehalt (inklusive Erfolgsprämien) und vier Millionen Werbeeinnahmen zusammen. Doch mit seinen 23 Jahren steht der jüngste Weltmeister aller Zeiten erst am Anfang. Bei Werbe-Insidern gilt Vettel als kommende Marke schlechthin. Die Geldmaschine läuft erst richtig an.

Schumi streift noch immer 18 Millionen Euro ein
Top-Verdiener in der Saison 2011 ist Ferrari-Superstar Fernando Alonso . Der Spanier kommt auf 28 Millionen Euro im Jahr. Die Roten aus Maranello blättern geschätzte 20 Millionen Euro Fixum hin, den Rest von acht Millionen streift Alonso durch lukrative Werbeverträge ein. Auf Platz zwei rangiert Michael Schumacher . Der mittlerweile 42-jährige Deutsche kommt immer noch auf 18 Millionen Euro.

Bevor es im Albert Park von Melbourne am Sonntag (8 Uhr MESZ, Umstellung auf Sommerzeit!) losgeht, steigt die Spannung. Durch einige Neuerungen könnte es wieder zu einer der spannendsten Entscheidungen überhaupt kommen. Größerer Reifenverschleiß wird für mehr Boxenstopps sorgen. Außerdem ist ab sofort Stallorder offiziell erlaubt. Und noch nie gab es so viele Weltmeister am Start: von Vettel, Hamilton und Button (je ein Mal) über Alonso (zweimal) und Schumacher (siebenmal). Da gerät sogar Niki Lauda ins Schwärmen: „Wir haben eine unglaubliche Qualität dieses Jahr.“

Hamilton ätzt
Nur bei einem scheinen die Nerven blank zu liegen. McLaren-Pilot Lewis Hamilton fällt nichts Besseres ein, als gegen Red Bull zu ätzen: „Die sind kein Hersteller, sondern eine Getränkefirma. Wir sind ein reinrassiges Rennteam und halten die Historie hoch.“

Lieber Lewis, abgerechnet wird am Schluss …