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Nach Kritik: Verstappen ätzt gegen Vettel

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Jungstar lässt sich die Kritik nicht gefallen - und schlägt zurück.

Sebastian Vettel und Max Verstappen werden bestimmt keine Freunde mehr. Bereits im Vorjahr rasselten die beiden Alphatiere in Mexiko aneinander. Ersterer tobte im Boxenfunk lauthals über den Fahrstil seines Kontrahenten. Zuletzt gerieten sie beim Silverstone-GP erneut aneinander.

Beide lieferten sich ein heißes Rad-an-Rad-Duell: Vettel wollte innen überholen und drängte den Red-Bull-Piloten in der Kurve weit ab. Verstappen hielt jedoch dagegen, beschleunigte den Ferrari neben der Strecke aus. Ob der Deutsche etwa "Autodrom" spielen wolle, fragte er danach provokant. Vettel wiederum hob erbost die Hand und macht seinem Ärger nach der Zielflagge Luft.

"Wir wissen ja, wie sprunghaft er auf der Bremse ist. Er versuchte, sich bestmöglich zu verteidigen. Aber irgendwann muss man auf seiner Linie bleiben", schimpfte Vettel. Verstappen ließ sich das nicht gefallen: "Ich nehme das nicht ernst. Vor allem nicht nach dem, was er alles angestellt hat. Schau dir nur einmal an, wie viele Strafpunkte er hat."

Wird er zum Zünglein an der Waage?

Verstappen spielte auf die "Rambo-Affäre" von Baku an, als Vettel Lewis Hamilton in dessen Mercedes fuhr und daraufhin drei Strafpunkte kassierte. Womöglich wird der Holländer im WM-Kampf zum Zünglein an der Waage: Er hat mehrfach gezeigt, dass er nicht davor zurückschreckt, die Arrivierten zu ärgern. In der Gesamtwertung trennt Vettel und Hamilton nur noch ein Punkt.

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