Schweiz macht sich über Red Bull lustig

Formel 1

Schweiz macht sich über Red Bull lustig

Haben "Bullen" eine WM-Chance? Die Eidgenossen glauben nicht daran.

Anstatt Mercedes zu fordern, wurde man gar von Ferrari überholt. Red Bull Racing fuhr beim ersten Grand Prix der neuen Formel-1-Saison, in Melbourne, hinterher. Und man fürchtete viel Schlimmeres. Max Verstappen: "Wir hatten gedacht, dass wir noch weiter hinter Mercedes und Ferrari liegen!"

Der Schweizer Blick sieht den RB13 schon als Unglücksauto und Mega-Baustelle. Verstappen kam zum Saisonauftakt ganz passabel davon, wurde Fünfter, Ricciardo allerdings erlebte ein Wochenende zum Vergessen, schied aus und verließ seine australische Heimat frustriert.

Sportchef Helmut Marko: "Bis wir mit dem Chassis bei unseren zwei Gegnern sind, geht es noch drei Rennen. Beim Motor müssen wir auf die nächste Stufe von Renault in Montreal warten." Das ist am 11. Juni beim bereits siebten WM-Lauf der Saison.

Verstappen mit Forderung

"Wir müssen vor allem in der Qualifikation bald an Ferrari und Mercedes vorbei. Denn hinter einem Auto bist du verloren. Kommst du da bis auf zwei Sekunden heran, fühlst du, wie der Abtrieb abreißt - und du ruinierst schnell die Reifen", so Verstappen. Der Holländer hätte gerne mehr Gas gegeben, doch es ging nicht. Warnung aus der Box. Marko: "Wir mussten aus Sicherheitsgründen die Jagd absagen. Aber erklär das mal einem Fahrer wie Verstappen. Der ist immer heiß, der kennt nichts."