Darum tuckert Red Bull hinterher

Aufholbedarf

Darum tuckert Red Bull hinterher

Platz fünf von Verstappen war in Melbourne das höchste der Gefühle.

Das erste Saisonrennen der Formel 1 hat gezeigt, dass Red Bull Racing nicht nur einen schwächeren Motor hat als Mercedes und Ferrari. Auch in Sachen Aerodynamik hat der RB13 Aufholbedarf.

Max Verstappen holte als Fünfter das Maximum aus dem Auto heraus. "Es fehlt uns an Grip und an Power", meinte der Holländer. Verstappen fuhr hinter dem Ferrari von Kimi Räikkönen ein ruhiges Rennen - im Gegensatz zu seinem Kollegen Daniel Ricciardo, der nach einer ganzen Reihe von technischen Problemen ausschied.

"Wagen reagiert ungemein sensibel"

"Bei den kleinsten Setup-Umstellungen reagiert der Wagen ungemein sensibel", erklärt Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko. Zwei Wochen bleiben den bis zum Rennen in China (9. April), um das Auto konkurrenzfähiger zu machen.

Was den Motor betrifft, wird es aber vermutlich länger dauern. Marko: "Wir müssen einige Zeit warten, bis die nächste Ausbaustufe kommt."